Pressemitteilung Nr. A 15 / 2018: Information zu einem Forschungsvorhaben: Wo ist mein Kind? Magdeburg, 18.7.2018

Aufarbeitung von Situationen aus den 1970er und 1980er Jahren in Sachsen-Anhalt, bei denen Eltern vermuten, dass ihnen der Tod ihres neugeborenen Kindes nach der Geburt vorgetäuscht wurde.

Birgit Neumann-Becker:
„In diesem Forschungsprojekt geht es um die Aufarbeitung der schweren und häufig lebenslang prägenden Erfahrung, ein Kind verloren zu haben. 
Seit einigen Jahren kommen Frauen auf die Landesbeauftragte zu, die der Information keinen Glauben (mehr) schenken, ihr Kind sei vor, während oder nach der Geburt verstorben. Diese Frauen haben meist in den 1970er oder 1980er Jahren in der DDR ihr Kind entbunden. Heute stellen eine Reihe der betroffenen Frauen diese Information in Frage. Sie halten für möglich, dass ihr Kind nicht gestorben ist, sondern lebt und nicht über seine Herkunft informiert ist. 
In unserem Forschungsprojekt sollen diese Fragen unter medizinischen, ethischen und historischen Aspekten in einem Pilotprojekt umfassend aufgearbeitet werden.“

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Pressemitteilung Nr. A 12 / 2018: Gesprächsgruppe für Betroffene von DDR-Staatsdoping – Antragsfrist nach 2. Doping-Hilfe-Gesetz endet 31.12.2018. Magdeburg, 4.6.2018

Mit dem 2. Doping-Hilfe-Gesetz werden Opfer des DDR-Staatsdopings unterstützt. Die Antragsfrist endet aber bereits am 31.12.2018.  Die Landesbeauftragte unterstützt und berät Betroffene. Dabei ist deutlich geworden, dass die psychischen Folgen des DDR-Staatsdoping an Kindern und Jugendlichen bisher zu wenig berücksichtigt wurden.“ (Birgit Neumann-Becker) 

In der zweiten Jahreshälfte 2018 wird in Sachsen-Anhalt für Betroffene von DDR-Staatsdoping eine Gesprächsgruppe zur Verfügung stehen. Die Gesprächsgruppe hat das Ziel, Betroffene zusammenzubringen und ihnen in einem geschützten Rahmen den Austausch mit Personen zu ermöglichen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Ein solches Angebot ist konzeptuell neuartig, daher ist es als Pilotprojekt mit zunächst drei Terminen geplant. …

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Pressemitteilung Nr. A 5 / 2018: Buchlesung "Patienten als Opfer der SED-Politik". Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe … am 6. 3., 17.30 Uhr in Halle im Stadtmuseum. Magdeburg, 21.2.2018

Wir möchten Sie gern auf die nächste Fortbildungsveranstaltung/ Buchlesung, am Dienstag, den 6. März 2018, aufmerksam machen und bitten, diese Information ggf. weiter zu verbreiten.

Prof. Dr. Florian Steger: Patienten als Opfer der SED-Politik
Moderation: Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

am Dienstag, den 6. März 2018,
17:30 Uhr –19:00 Uhr,
Stadtmuseum
Große Märkerstr.  10
06108 Halle (Saale)

Birgit Neumann-Becker: „Nahezu 3.000 Frauen waren von den Folgen der 1978 in Halle (Saale) hergestellten kontaminierten Anti-D Prophylaxe betroffen und erkrankten chronisch. Sie sind Opfer einer Straftat geworden, die in der DDR vertuscht werden sollte. Bis heute leiden die betroffenen Frauen an den Folgen des ihnen verabreichten mit Hepatitis C kontaminierten Serums. Prof. Dr. Florian Steger stellt hier eine umfassende medizinhistorische Aufarbeitung vor, die dazu dienen soll, eine Verbesserung der Behandlung und der Lebenssituation der betroffenen Frauen zu unterstützen.  Die Lesung wird begleitet durch eine kleine Ausstellung von Bildern der betroffenen Frauen.“

Prof. Dr. Florian Steger ist seit 2016 Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm und war zuvor Direktor am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Er ist gemeinsam mit Carolin Wiethoff und Maximilian Schochow Autor des 2017 erschienenen Buches „Vertuschter Skandal. Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen“ und wird im Rahmen der Veranstaltung die zentralen Studienergebnisse hieraus vorstellen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Netzwerk für psychosoziale Beratung und Therapie Betroffener von SED-Unrecht“ statt.

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Pressemitteilung Nr. A 9 / 2017: „Patientinnen als Opfer der SED-Politik“ Einladung zur Buchpräsentation - Presseinformation der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Magdeburg, 31. Mai 2017

Vertuschter Skandal
Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen

Zeit:         Dienstag, 13. 6. 2017, 17.00–18.30 Uhr
Ort:          Stadthaus, Festsaal, Marktplatz 2, 06108 Halle (Saale)

Begrüßung und Moderation:
Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Präsentation:   
Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm

Eintritt frei

Veranstalter:   
Behörde der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
Schleinufer 12, 39104 Magdeburg,
Tel.: 03 91 / 5 60-15 01, Fax: 03 91 / 5 60-15 20.
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

Birgit Neumann-Becker: „Fast 7000 Frauen erkrankten 1978/1979 an Hepatitis C nachdem sie mit einem am Bezirksinstitut für das Blutspende- und Transfusionswesen Halle (Saale) hergestellten kontaminierten Serum behandelt worden waren. Diese Arzneimittelstraftat war in der DDR Gegenstand eines Strafverfahrens bei dem die wirklichen Ursachen aber nicht ans Tageslicht kamen.
Heute geht es darum, diese Vorgänge aufzuarbeiten und in der Öffentlichkeit medizinische Forschung, Umgang mit schweren gesundheitlichen Folgeschäden durch Arzneimittel und die bessere Anerkennung der Folgen für die Betroffenen zu erreichen.“

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

>> Einladungskarte

 

 

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Impressionen von der Vortragsveranstaltung „Staatliches Doping in der DDR“ am 12.12.2016 in Halle (Saale)

Begrüßung durch Landesbeauftragte Neumann-Becker
Begrüßung durch Landesbeauftragte Neumann-Becker
Grußwort Dr. Marquardt, Beigeordnete
Grußwort Dr. Marquardt, Beigeordnete
Grußwort Prof. Dr. med. habil. Rebmann, Landesärztekammer Sachsen-Anhalt
Grußwort Prof. Dr. med. habil. Rebmann, Landesärztekammer Sachsen-Anhalt
Vortrag Prof. Geipel vom Doping-Opfer-Hilfe e.V.
Vortrag Prof. Geipel vom Doping-Opfer-Hilfe e.V.
Beitrag Scheller
Beitrag Scheller
Moderation Purschke
Moderation Purschke
Beitrag Prof. Rebmann
Beitrag Prof. Rebmann
Fragen aus dem Publikum
Fragen aus dem Publikum

Impressionen von der Vortragsveranstaltung „Staatliches Doping in der DDR“ am 30.11.2016 in Magdeburg

Begrüßung durch Landesbeauftragte Neumann-Becker
Begrüßung durch Landesbeauftragte Neumann-Becker
Grußwort Prof. Dr. Ebmeyer
Grußwort Prof. Dr. Ebmeyer, Landesärztekammer Sachsen-Anhalt
Vortrag Prof. Geipel
Vortrag Prof. Geipel vom Doping-Opfer-Hilfe e.V.
Podium im Alten Rathaus
Podium im Alten Rathaus
Beitrag Krieger-Krause
Beitrag Krieger-Krause
Beitrag Prof. Geipel
Beitrag Prof. Geipel
Beitrag Prof. Dr. Ebmeyer
Beitrag Prof. Dr. Ebmeyer
Beitrag Prof. Dr. Lohmann
Beitrag Prof. Dr. Lohmann

Staatliches Doping in der DDR - Veranstaltungen in Magdeburg und Halle

In der DDR wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler in staatlichem Auftrag systematisch gedopt. Viele Athletinnen und Athleten erlitten dadurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, und der Doping-Opfer-Hilfe e. V., vertreten durch die Vorsitzende Prof. Ines Geipel, wollen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt über die Praxis des von der SED-Führung verordneten staatlichen Dopings in der DDR und über den zweiten Hilfsfonds für Dopingopfer informieren und öffentlich ins Gespräch kommen.

Geplant sind folgende Veranstaltungen:

am 30. November 2016 ab 18 Uhr Vortrag und Podiumsdiskussion im Rathaus Magdeburg

am 1. Dezember 2016 von 10 bis 18 Uhr individuelle Beratungen für Betroffene im Rathaus Magdeburg

am 12. Dezember 2016 ab 18 Uhr Vortrag und Podiumsdiskussion im Stadthaus von Halle (Saale)

am 13. Dezember 2016 von 10 bis 18 Uhr individuelle Beratungen für Betroffene im Stadthaus von Halle (Saale)

Veranstaltungsflyer Magdeburg

Veranstaltungsflyer Halle (Saale)

 

 

 

Anträge betreffend die Einweisung in geschlossene venerologische Stationen (Stand 29.9.2016)

Im Vorgriff auf unseren nächsten Tätigkeitsbericht möchten wir mit Rücksicht auf die besondere
Rechtslage u. A. der sog. geschlossenen venerologischen Station in der Poliklinik Mitte
in Halle folgenden Hinweis geben:
Eine strafrechtliche Rehabilitierung kommt für verschiedene strafprozessuale Maßnahmen
aus der DDR in Betracht, diesen sind durch die Formulierung des § 2 des strafrechtlichen
Rehabilitierungsgesetzes (StrRehaG) sonstige freiheitsentziehende Maßnahmen, die auf
dem Verwaltungsweg veranlasst wurden, gleichgestellt. Hierunter fällt auch im Grundsatz
eine Einweisung in die sog. geschlossene venerologische Station.

Das für die Entscheidung zuständige Landgericht Magdeburg hat in einem Fall mit der Entscheidung vom 29. Juni 2016 die Rehabilitierung ausgesprochen (Az.: Reh 190/15).
In einem vergleichbar gelagerten Fall (Einweisung in die geschlossene venerologische Station des Bezirkskrankenhauses für Psychiatrie Leipzig) hat das Oberlandesgericht Dresden (nach einer Ablehnung durch das Landgericht Leipzig) mit Entscheidung vom 30. Juni 2016 ebenfalls die Rehabilitierung ausgesprochen (Az.: 1 Reha Ws 25/16).

>> zum Download des Hinweisblatts

>> zur genannten Bundestagsdrucksache im Internetangebot des Deutschen Bundestags

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 24 / 2016: Einladung zur Buchpräsentation: Traumatisierung durch politisierte Medizin in Halle (Saale) am 24.5.2016

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

12. Mai 2016

Denunziation. Isolierung. Traumatisierung.
In der DDR kam es zu Zwangseinweisungen von Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr in geschlossene Venerologische Stationen. Die dortige medizinische Behandlungen und der Aufenthalt in den Stationen führten zu schweren Traumatisierungen der Zwangseingewiesenen.

Präsentation: Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg …

Dienstag, 24. 5., 18.00 Uhr
Stadtmuseum Halle – Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)

>> die gesamte Pressemitteilung als PDF-Datei 

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Hinweis auf die öffentliche Präsentation des Abschlussberichts des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité am 15. März 2016

„Klinische Studien in der DDR im Auftrag westlicher Pharmafirmen“

Abschluss des Forschungsprojekts des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Sachsen , dem Verband forschender Arzneimittelhersteller, dem Bundesverband der pharmazeutischen Industrie und der Bundesstiftung Aufarbeitung. (siehe den unten stehenden Hinweis vom 28. Februar 2014.)

Kontakt:
Telefon: +49 (0)30 450 529 031
Fax: +49 (0)30 450 529 901
E-Mail: volker.hess(at)charite.de Arzneimittelforschung-DDR(at)charite.de

Download Pressemitteilung (0,2 MB)

Postanschrift: Institut für Geschichte der  Medizin, Arzneimittelforschung DDR, Thielallee 71, 14195 Berlin


Website: http://medizingeschichte.charite.de/forschung/arzneimittelforschung_in_der_ddr/

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Hinweis auf die Buchvorstellung: Disziplinierung durch Medizin am 29.6.2015

Prof. Dr. Florian Steger stellte in der Landesvertretung seine Studie „Disziplinierung durch Medizin“ vor.

Die Studie erschließt am Beispiel der Poliklinik Mitte in Halle (Saale) erstmals den Alltag auf einer geschlossenen venerologischen Station in der DDR, in die Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr zwangseingewiesen werden konnten.
>mehr erfahren (bei der Landesvertretung)

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Hinweis auf einen öffentlichen Aufruf des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité vom 28. Februar 2014

Zeitzeugen zu Arzneimittelforschung in der DDR gesucht

Ein Forschungsprojekt des Instituts für Geschichte der Medizin der Charité, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, der Bundesärztekammer, den Landesärztekammern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Saarland, Sachsen , dem Verband forschender Arzneimittelhersteller, dem Bundesverband der pharmazeutischen Industrie und der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Projektlaufzeit Juni 2013 bis Dezember 2015


Kontakt:
Telefon: +49 (0)30 450 529 268 (Anrufbeantworter geschaltet, bitte Telefonnummer für Rückruf hinterlassen)
Fax: +49 (0)30 450 529 901
E-Mail: Arzneimittelforschung-DDR(at)charite.de

Download Fragebogen (1,1 MB)

Postanschrift: Institut für Geschichte der  Medizin, Arzneimittelforschung DDR, Thielallee 71, 14195 Berlin


Website: http://medizingeschichte.charite.de/forschung/arzneimittelforschung_in_der_ddr/

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung: Verlauf und Folgen der Medikamententests an DDR-Bürgern müssen gründlich und flächendeckend erforscht werden

Pressemitteilung der Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. Datum: 29.04.2013

In jüngster Zeit wurde bekannt, dass westliche Pharma-Unternehmen offenbar in erheblichem Umfang Medikamente an Patienten in DDR-Krankenhäusern testen ließen. Eine Vorrecherche im Auftrag der Thüringer Landesbeauftragten ergab, dass es solche Testreihen in unterschiedlichem Umfang verstreut in der gesamten Republik gab.
Dabei waren auch problematische Testmethoden wie Double-Blind-Tests im Einsatz. Angesichts der für den DDR-Alltag bekannten erheblichen Differenz zwischen Gesetzestexten und deren Umsetzung im Alltag bestehen begründete Bedenken, ob die damals international üblichen ethischen und die juristischen Festlegungen eingehalten wurden. Dass die Staatssicherheit von Anfang an diese Geschäfte überwachte, lässt den Verdacht aufkommen, dass konkrete Umstände verschleiert und geheim gehalten werden sollten.
Vor allem ist ungeklärt, ob die Patienten in jedem Fall umfassend über die Tests und deren Konsequenzen für ihre Gesundheit informiert wurden und ihr Einverständnis erklärten. Wenig bekannt ist bisher über die entsprechenden Verhandlungen zwischen dem DDR-Gesundheitsministerium und den Pharma- Firmen. Zu untersuchen wäre auch, in wieweit die bundesdeutschen Firmen und Kontrollbehörden die Einhaltung der in den Verträgen mit der DDR vereinbarten Testbedingungen überprüft haben, insbesondere hinsichtlich der Freiwilligkeit und Aufklärung der Probanden.
Die Landesbeauftragten setzen sich für eine umfangreiche und auf alle östlichen Bundesländer bezogene Untersuchung dieser Testreihen ein. Sie begrüßen, dass es bereits verschiedene Initiativen für tiefer gehende Untersuchungen gibt. Zugleich machen sie darauf aufmerksam, dass erst durch eine flächendeckende Studie eine tragfähige Kenntnis über Umfang und Verfahren dieser Tests erzielt werden kann. Sie empfehlen daher, die Forschungsmittel zu bündeln und eine die Bundesländer übergreifende Koordinierung sicher zu stellen.

Erfurt, den 29. April 2013 

Für die Landesbeauftragtenkonferenz:
Hildigund Neubert, Landesbeauftragte Thüringen

(Download)

 

 

Mitmachen: Logo herunterladen!Logo Weltoffen
doping-opfer-hilfe e.V.

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat seit 2016 einen Schwerpunkt auf Beratung Betroffener von DDR-Staatsdoping aufgebaut. ... (dort Meldung vom 10.7.2018)
siehe PM Nr. A 12 / 2018 vom 4.6.2018

 

 

Thema "Wo ist mein Kind? - Zwangsadoptionen in der DDR": Sendung MDR exakt - die Story vom 6.6.2018, Quelle: Das Erste/MDR

Logo mdr exakt - die Story

Eltern suchen ihre Kinder, Schwestern und Brüder ihre Geschwister. (30 Minuten)

siehe Pressemitteilung der Landesbeauftragtenkonferenz vom 27.3.2018 (auf der Seite der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern)

siehe PM Nr. 15 / 2018 vom 18.7.2018

 

 

Thema "Gestohlene Kinder der DDR": Sendung MDR Sachsen-Anhalt heute vom 4.4.2018, 19 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Logo MDR Sachsen-Anhalt heute

Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt im Gespräch mit dem MDR (6:54 Minuten); nicht mehr in der Mediathek

siehe Pressemitteilung der Landesbeauftragtenkonferenz vom 27.3.2018 (auf der Seite der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern)

siehe PM Nr. 15 / 2018 vom 18.7.2018

 

 

frontal21 (Logo)

Birgit Neumann-Becker ist Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ihre Behörde hat eine Anlaufstelle für die Inhaftierten der "Tripperburgen" eingerichtet, an die sich die Opfer wenden können.

>> Zum Beitrag in der Mediathek

siehe (nochmals) PM Nr. A 9 / 2017 vom 31.5.2017

MDR KULTUR - Feature Tripperburg am 7.6.2017, 22.05 Uhr, Quelle: MDR

MDR KULTUR - Feature Tripperburg

 

Sendetermine für das Radiofeature zu den Geschlossenen Krankenanstalten in der DDR:

Mittwoch, 7.6. ab 22h04 sowohl auf mdr kultur wie auch beim rbb kulturradio; nicht mehr in der Programmübersicht

Sonntag, 18.6. ab 11h05 auf NDR Info

siehe (nochmals) PM Nr. A 24 / 2016 vom 12.5.2016

Pressemitteilung Vortrag Doping in der DDR in Halle (Saale)

am 12. Dezember 2016

(PM A43 / 2016)

Aufruf des Dopingopferhilfevereins: Sendung Sachsen-Anhalt heute vom 13.12.2016, 19.00 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Aufruf des Dopingopferhilfevereins
MDR, Quelle: MDR Bild zur Sendung Sachsen-Anhalt heute

Geschädigte des flächendeckenden DDR-Staatsdopingsystems erhalten zwar eine kleine Abfindung. Nachweisen müssen sie das Doping jedoch selbst. Die Frist läuft am 30.06.2017 ab. (02:40 Minuten); nicht mehr in der Mediathek

siehe PM Nr. A 43 / 2016 vom 1.12.2016

Pressemitteilung Vortrag Doping in der DDR in Magdeburg

am 30. November 2016

(PM A42 / 2016)

Weggesperrt in der "Tripperburg": Sendung FAKT vom 10.5.2016, 21.45 Uhr, Quelle: Das Erste

Weggesperrt in der "Tripperburg"
DasErste, Quelle: ARD Bild zur Sendung FAKT, Quelle: Das Erste

Rund 100.000 Frauen wurden in DDR-Polikliniken zwangseingewiesen. Wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten. Viele wurden zudem als billige Versuchskaninchen missbraucht. (06:35 Minuten); nicht mehr in der Mediathek.

siehe PM Nr. A 24 / 2016 vom 12.5.2016

Aus Kultur- und Sozialwissenschaften im Deutschlandfunk, 16.07.2015, 20:10 Uhr

Deutschlandradio Mediathek
Zum Nachhören: Die "Tripperburg" in Halle

Die "Tripperburg" in Halle – Disziplinierungsmaßnahmen junger Frauen in der DDR (07:19 Minuten)

siehe: Buchvorstellung: Disziplinierung durch Medizin am 29.6.2015