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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung Nr. A003/2024: Beratungsinitiative 2024 für Betroffene von SED-Unrecht: Landtag verdoppelt die Mittel für den Härtefallfonds

Beratungsinitiative 2024 für Betroffene von SED-Unrecht:

Landtag verdoppelt die Mittel für den Härtefallfonds

Die Landesbeauftragte sieht weiterhin hohen Beratungsbedarf

Birgit Neumann-Becker:

„Mit der Verdoppelung der Mittel des Härtefallfonds für Betroffene von SED-Unrecht von 50.000 auf 100.000 Euro für 2024 hat der Landtag ein wichtiges politisches Zeichen gesetzt. Viele Menschen leiden in der Folge des erlittenen SED-Unrechts dauerhaft unter prekären finanziellen Verhältnissen. Ihnen ermöglicht der Härtefallfonds eine punktuelle Linderung der finanziellen Not. Der Bedarf ist hoch: Allein im vergangenen Jahr gab es mehr als dreimal so viele Anträge, als bewilligt werden konnten.“

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung A003/2024.

Pressemitteilung A002/2024

Online-Veranstaltungsreihe der Landesbeauftragten:

Hilde Benjamin und die DDR-Justiz

Online-Veranstaltung am 23. Januar 2024 von 17.00 bis 18.00 Uhr

Birgit Neumann-Becker:

„Hilde Benjamin wurde im Volksmund erst die ‚Rote Hilde‘ und später die ‚Guillotine‘ genannt- damit ist ihr Wirken trefflich beschrieben. Sie forderte und verhängte Todesstrafen auch im Zusammenhang mit dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Durch Benjamin wurde die Justiz in der DDR maßgeblich mit der Politik der SED gleichgeschaltet und funktionierte so als Mittel der Durchsetzung politischer Ziele denen das Recht untergeordnet wurde. Sie wurde 1902 in Bernburg geboren. In unserer Veranstaltung nähern wir uns ihrem Leben und Wirken.“

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung A002/2024.

Pressemitteilung A01/ 2024:

Online-Veranstaltungsreihe der Landesbeauftragten:

Resilienz und Bewältigung – Wege der Aufarbeitung politischer Traumatisierung in der DDR

Online-Veranstaltung am 9. Januar 2024 von 17.00 bis 18.00 Uhr

Birgit Neumann-Becker:

„Der Staatssicherheitsdienst der DDR hat Menschen verfolgt, zersetzt, gepeinigt und inhaftiert. Dabei entstanden tiefe seelische Wunden. Die Betroffenen spüren die Folgen bis heute. Die Bearbeitung solch schwerer Erfahrungen dauert lange Zeit, oft viele Jahre. Doch wie können die Wunden heilen, auch wenn sie vielleicht nie komplett verschwinden. Welche Bewältigungsformen im Rahmen von Psychotherapien können bei diesem Weg der Aufarbeitung helfen? Der Arzt, Publizist und Liedermacher Karl-Heinz Bomberg, selbst Betroffener von SED-Unrecht, berichtet von erfolgreichen Strategien aus seiner Praxis.“

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung A01/ 2024.

Pressemitteilung A030/ 2023: Ausstellung „An der Grenze erschossen." in der Lutherstadt Eisleben

„An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“ Ausstellungseröffnung am 29. September 2023, 16.00 Uhr St. Katharinenstift, Sangerhäuser Str. 13, Lutherstadt Eisleben


Birgit Neumann-Becker:
„Europa und Deutschland waren mehr als 40 Jahre lang geteilt. Die aufs Schärfste bewachte Grenze trennte Staaten und Landschaften, Dörfer und Städte, Familien und Freunde. Abgesichert von den Grenztruppen sollten Gitterzäune, Wachtürme, Bodenminen, Hundelaufanlagen und Selbstschuss-Anlagen die Menschen der DDR unbedingt am Verlassen des Landes hindern. Viele, die dennoch einen Fluchtversuch wagten, bezahlten dies mit ihrer Freiheit, ihrer Gesundheit oder gar mit dem Leben. Allein im Grenzabschnitt an der heutigen Ländergrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen starben 68 Zivilisten gewaltsam. Die meisten wurden erschossen. Die Ausstellung informiert über das Grenzregime der SED-Diktatur und zeigt das Schicksal seiner Opfer."

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung A030/ 2023.

@sachsenanhalt twitterte zur Übergabe:

@sachsenanhalt

Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, hat den Tätigkeitsbericht an MP @reinerhaseloff übergeben. Themen waren außerdem Härtefallfonds für SED-Opfer, erleichterten Zugang zu sozialen Ausgleichsleistungen & Zukunft der Stasiunterlagen./StK

Beratungsbedarf ist nach wie vor hoch

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, hat Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger am Dienstag, 12. April 2022, ihren Tätigkeitsbericht 2021/2022 übergeben. Auf knapp 250 Seiten informiert sie darin wiederum über die Arbeit ihrer Behörde in den Bereichen Opferberatung, Aufarbeitung und Forschung, Erinnerung und Bildung.

weiterlesen auf der Internetseite des Landtages

 

Übergabe des Tätigkeitsberichts und Landespressekonferenz vom 12.4.2022

Vorstellung des Tätigkeitsberichts 2021/2022 der Landesbeauftragten (siehe Pressemitteilung A 09 vom 12.4.2022)

Rechtsprechungsdatenbank im Bürgerservice

Seit dem 1. Januar 2015 steht unter der Internetadresse http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/ > Navigation "Rechtsprechung" die Rechtsprechungsdatenbank des Landes Sachsen-Anhalt zur freien Recherche zur Verfügung. Die Datenbank enthält alle veröffentlichten Urteile und Beschlüsse der Gerichte des Landes Sachsen-Anhalt (ohne Landesverfassungsgericht) ab dem 1.1.2010.