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Termine (Rundbrief)

 

Rundbrief Dezember

Corona-​Virus in Sachsen-​Anhalt

Aktuelle Informationen zu Corona in Sachsen-​Anhalt, Stand 3.4.2022:

wir haben ab 1.6.2020 individuellen Besucherverkehr wieder zugelassen, dennoch legen wir Personen, die einen Termin vereinbaren wollen, nahe, unser Beratungsangebot per Telefon (0391 / 560-1501) oder E-Mail in Anspruch zu nehmen. Mit Rücksicht auf Ihre Telefonrechnung rufen wir auch zurück.

Unter Berücksichtigung des Sachsen-Anhalt-Plans „Eine sichere und gerechte Öffnung mit Verantwortung und Augenmaß [Entwurf]“ (Stand: 23. Februar 2021) und der jeweiligen Fassung der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV2 in Sachsen-Anhalt (aktueller Stand auf dem Corona-Informationsportal) wird der Fragebogen bereitgehalten, der zum Besuch ausgefüllt abzugeben ist.

Vor einem Besuch in der Behörde informieren Sie sich bitte anhand der Hausverfügung und des Fragebogens.

 

 

 

 

 

 

Allgemeiner Hinweis: Vorankündigungen und Termine mit Anmeldeerfordernis bringen es mit sich, dass deren tatsächliches Stattfinden bei der ersten Ankündigung nicht unbedingt feststeht.

SED-Unrecht: Aufarbeitung und Rehabilitierung kompakt in 60 Minuten

Fortsetzung der Online-Veranstaltungsreihe im November und Dezember 2022

Die Landesbeauftragte lädt zur Fortsetzung der öffentlichen Online-Veranstaltungsreihe ein. In 60 Minuten werden aktuelle Fragen der historischen Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt allgemein verständlich von ausgewiesenen Experten und Expertinnen präsentiert und diskutiert. 

Die Veranstaltungen finden von 17.00-18.00 Uhr jeweils Dienstag und einmal an einem Mittwoch via Zoom statt und werden von Birgit Neumann-Becker, der Beauftragen des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur moderiert.

Wir bitten Sie um Anmeldung zu einzelnen Terminen oder zur gesamten Veranstaltungsreihe per E-Mail: veranstaltung(at)lza.lt.sachsen-anhalt.de oder über Tel.: 0391/560 1519.

Rechtzeitig vor der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail den entsprechenden Link zur Teilnahme. Auf Wunsch können Sie der Veranstaltung auch telefonisch beitreten.

Zum Programm der Veranstaltungsreihe.

Wir freuen uns darauf, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

Der Osten vom Westen: Das Zonenrandgebiet entlang der innerdeutschen Grenze

Fortsetzung der Online-Veranstaltungsreihe "SED-Unrecht: Aufarbeitung und Rehabilitierung kompakt in 60 Minuten"

Termin: 13.12. (Di), 17–18 Uhr (online)

Die Historikerin Astrid M. Eckert stellt ihr neu erschienenes Buch „Zonenrandgebiet. Westdeutschland und der Eiserne Vorhang” (Ch. Links Verlag, 2022) vor, in welchem sie die vielfältigen Folgen der innerdeutschen Grenze auf die alte Bundesrepublik untersucht. Eckert zeigt auf, wie das Zonenrandgebiet zur Subventionsfläche wurde, wie westdeutsche Touristen die Grenze zur Sehenswürdigkeit machten, und wie Umweltprobleme und Natur die Grenze ignorierten. So entsteht eine Geschichte der Bundesrepublik aus Sicht der Peripherie und eine erste Umweltgeschichte der innerdeutschen Grenze.

Der Vortrag zeigt auf, wie die Bedingungen des frühen Kalten Krieges das „Zonenrandgebiet“ hervorbrachten. Die wirtschaftlichen Folgen der Demarkationslinie, verschärft durch die Währungsreform von 1948 und die Grenzschließung von 1952, führten zu einer zunehmend koordinierten Interessenpolitik von Vertretern des Grenzlandes, die von der Bundesregierung eine Unterstützung ihrer Regionen einforderten. Der Vortrag nimmt die Entstehung und Persistenz der Zonenrandförderung in den Blick, einschließlich der Entwicklung des westlichen Grenzgebiets nach der Wiedervereinigung. Als räumliche Einheit war das Zonenrandgebiet aufs Engste mit der alten Bundesrepublik verbunden: Es entstand mit der Teilung und verschwand mit der Wiedervereinigung.

Referentin: Prof. Dr. Astrid M. Eckert, Professorin für deutsche und europäische Geschichte an dem Emory University, Atalanta (USA)

Buchvorstellung

Öffentliche Buchvorstellung von „Abgeholt, verschwunden, hingerichtet. Politische Verfolgung in Sachsen-Anhalt 1945–1953“

Termin: 14.12.2022 (Mi), 12 –13.30 Uhr

Ort:  Schleinufer 12, 39104 Magdeburg

Zur Vorstellung des neuen Sonderbands der Studienreihe der Landesbeauftragten werden die Co-Autoren des Bandes Edda Ahrberg und Dr. Andreas Weigelt sowie Wolfgang Bischof (Sohn eines durch ein Sowjetisches Militärtribunal zum Tode Verurteilten) und die Landesbeauftragte und Herausgeberin Birgit Neumann-Becker sprechen.

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