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Impressionen von der Ausstellungseröffnung in Hohegeiß vom 17. Juli 2022

Pressemitteilungen Nr. A 27 / 2022: „An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“. Ausstellungseröffnung am 17. Juli 2022 10 Uhr in Hohegeiß (Niedersachsen). Magdeburg, 6.7.2022

 

„An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“ 

Ausstellungseröffnung am 17. Juli 2022 10 Uhr in Hohegeiß (Niedersachsen)

Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:

„Das heutige Nationale Naturmonument ‚Grünes Band‘ war bis Ende 1989 ein Todesstreifen. Zur Erinnerungskultur am Grünen Band muss das Gedächtnis an die vielen Todesopfer des DDR-Grenzregimes gehören. Allein im Grenzabschnitt an der heutigen Ländergrenze zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wurden 68 Zivilisten getötet. Ich freue mich sehr darüber, dass die Ausstellung nun erstmals in Niedersachsen gezeigt wird.“

Frau Birgit Neumann-Becker wird die Ausstellung am 17. Juli 2022 um 10 Uhr in der Kirche „Zur Himmelspforte“ in Hohegeiß, Kirchstraße 7A, 38700 Braunlage, eröffnen.

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung A 27.

 

 

Impressionen der Harz-Exkursion vom 3. Juli 2022

Pressemitteilungen Nr. A 19 / 2022: Exkursionen: Begegnungen an Orten der Erinnerung an die Vergessene Vertreibung der „Aktion Ungeziefer“ – 70 Jahre Zwangsaussiedlungen an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Magdeburg, 9.6.2022

 

Exkursionsziele:

  11. Juni: Börde,

  25. Juni: Altmark [Erinnerungs-Pressemitteilung A 24],

  03. Juli: Harz [Erinnerungs-Pressemitteilung A 25].

Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur:
„An Orten der Repression mit Historikern und Zeitzeugen zusammenzukommen bietet ideale Voraussetzungen dafür, zu verstehen was an diesen Orten passiert ist. Dies gilt natürlich auch für die Zwangsaussiedlungen. Mit den Exkursionen in die ehemaligen Grenzgebiete der DDR zum Thema 70 Jahre Zwangsaussiedlung 1952 werden die Wirkungen des Grenzregimes für die gesamte DDR-Bevölkerung als auch für die individuell Betroffenen greifbar.“

Anmeldungen richten Interessierte bitte an die Landeszentrale für politische Bildung:

E-Mail: netzwerk(at)sachsen-anhalt.de oder Tel.: 0391/567-6460. 

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung zur Veranstaltung.

 

 

Gedenkstunde am 26. Mai 2022, 11 Uhr, am Grenzdenkmal Hötensleben

Zum 70. Jahrestag der Grenzschließung 1952 und dem Beginn der Zwangsaussiedlungen aus dem Sperrgebiet würdigen wir all jene Menschen, die durch das DDR-Grenzregime ihre Heimat verloren, Leid und Unrecht erfuhren oder getötet wurden.

Die Landesregierung wird durch Justizministerin Franziska Weidinger vertreten.

Die Gedenkansprache hält die Präsidentin des Bundes der in der DDR Zwangsausgesiedelten, Marie-Luise Tröbs.

Im Anschluss an die Gedenkstunde präsentieren Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ihre gemeinsam gestaltete Kunstinstallation zum Gedenktag.

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt/Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn mit dem Grenzdenkmalverein Hötensleben e. V. und dem Helmstedter Verein Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e. V. statt.

zum Einladungsflyer

 

 

Pressemitteilung der Konferenz der Landesbeauftragten: „Sagen wie es war“: Den Kern der SED-Diktatur freilegen. Abschluss des 24. Bundeskongresses. Teistungen/Magdeburg, 19.9.2021

„Sagen wie es war“: Den Kern der SED-Diktatur freilegen. Abschluss des 24. Bundeskongresses

Am 19. September 2021 endete der 24. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen. 

Insbesondere Vertreterinnen und Vertreter der Opfer wiesen auf drängende Probleme in Bezug auf die Anerkennung des Unrechtes in der kommunistischen Diktatur der SBZ/DDR hin.

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung.

 

 

Pressemitteilung der Konferenz der Landesbeauftragten: Deutschlands Teilung und Europas Einheit im Fokus - Kongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen. Erfurt/Magdeburg, 17.9.2021

Deutschlands Teilung und Europas Einheit im Fokus - Kongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Thüringen

Vom 17. bis 19. September 2021 findet der 24. Bundeskongress der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen in Teistungen im Eichsfeld statt. Das Thema des Kongresses lautet: 1961 bis 2021 – Deutschlands Teilung und Europas Einheit.  

Der Bundeskongress ist ein wichtiges Podium für die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur und ihren Folgen sowie ein wertvolles Format des Austauschs. In den letzten Jahren nahmen jeweils rund 200 Vertreter der bundesweit agierenden Verfolgtenverbände teil. In diesem Jahr, dem 60. Jahr des Baus der Berliner Mauer, findet der Kongress an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Thüringen und Niedersachsen statt.

Den Festvortrag hält der Parlamentspräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, Karl-Heinz Lambertz zum Thema „Europas Vielfalt, Europas Einheit, Europas Weltdimension — Von der (Ohn)Macht europäischer Grenzen“. Über die „Perspektiven der Aufarbeitung — Ideen und Konzepte“ wird bei der Podiumsdiskussion mit der Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur Evelyn Zupke, dem Präsidenten des Bundesarchivs Prof. Dr. Michael Hollmann, der kommissarischen Bundesvorsitzenden der VOS May-Britt Krüger, der Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Dr. Anna Kaminsky und dem Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Dr. Peter Wurschi diskutiert. Moderiert wird das Podium von Michael Bartsch (MDR Kultur).

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung.

 

 

Pressemitteilung Nr. A 21 / 2021: Aktion Festigung: Vor 60 Jahren Zwangsaussiedlungen am 3. Oktober 1961 – 372 Menschen aus dem heutigen Sachsen-Anhalt auf einen Schlag heimatlos. Magdeburg, 17.9.2021

Zum Jahrestag am 3. Oktober

Birgit Neumann-Becker:
Die Opfer von Zwangsaussiedlungen in Sachsen-Anhalt litten still. Sie hatten ein schlimmes Schicksal von Entwurzelung und Verlust der Heimat erlitten. Diese Menschenrechtsverletzungen in der DDR waren Teil des Grenzregimes und dienten auch zur Disziplinierung der verbliebenen Bevölkerung. Es ist mir wichtig, am 31. Tag der Deutschen Einheit, der vor 60 Jahren Zwangsausgesiedelten und der weiteren Opfer des Grenzregimes zu gedenken.

Die Landesbeauftragte wandert am Samstag, den 2. Oktober 2021, um 10 Uhr zum Tag der Deutschen Einheit mit SUNK und Heimatverein Abbenrode am grünen Band und erinnert an Zwangsaussiedlungen.

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung der LzA und die Pressemitteilung der SUNK.

 

 

Pressemitteilung Nr. A 18 / 2021: DDR ist mit Mauer und Schießbefehl gescheitert – An Opfer und Tragik des Mauerbaues erinnern. Magdeburg, 10.8.2021

Zum Gedenktag.

Birgit Neumann-Becker:
Auf den Mauerbau am 13. August 1961, mit dem die DDR-Staatsführung Ostdeutschland und den Ostblock endgültig gen Westen abgeriegelt hatte, folgte im Herbst 1961 explizit der Schießbefehl:
Flüchtende wurden erschossen oder zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Individuelle Menschenrechte zählten im Sozialismus der DDR nicht, obwohl die DDR 1974 den Internationalen Pakt unterzeichnet hatte.

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung.

 

 

Pressemitteilung Nr. A 15 / 2020: Mauerbau vor 59 Jahren – Erinnerung an Zementierung der Deutschen Teilung, Diktatur und Schießbefehl. Magdeburg, 11.8.2020

 

Birgit Neumann-Becker:
„Täglich erinnert das im Herzen der Landeshauptstadt Magdeburg stehende Mauersegment die Passanten an den Mauerbau vom 13. August 1961. Die Berliner Mauer wurde zum Symbol politischer Repression in der DDR. Die Freiheitsrechte wurden in der DDR durch die militärische Abriegelung der Grenzen gegen den Exodus der Bevölkerung mit Schießbefehl und hohe Haftstrafen für Grenzverletzer eingeschränkt. Das Freiheitsstreben insbesondere vieler junger Menschen fand an der Berliner Mauer, die zum Symbol nicht nur der deutschen Teilung sondern auch des Kalten Krieges wurde, sein Ende. Lange Jahre brachten Fluchthelfer Menschen über die Grenze und riskierten damit selbst hohe Haftstrafen.“

Bitte beachten Sie für weitere Informationen die Pressemitteilung.

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 24 / 2019: Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur begrüßt den Landtagsbeschluss vom 24.10. zum „Grünen Band“ an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt: Magdeburg, 24.10.2019

Die Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker: „Mit der Errichtung des Nationalen Naturmonuments wird die öffentliche Erinnerung an das tödliche Grenzregime der DDR konkret unterstützt. Die lokale Erinnerungsarbeit an das staatliche Unrecht: an Zwangsaussiedlungen, Enteignungen, Einschränkung der Religionsfreiheit, an die Zerstörung von Dörfern und die militärische Abriegelung des Landes wird vielfach getragen von Vereinen und Initiativen entlang des ehemaligen Todesstreifens. Zur öffentlichen Erinnerung muss auch das öffentliche, namentliche Gedenken an die Todesopfer in und aus Sachsen-Anhalt durch Gedenktafeln bzw. ein Denkmal gehören.“

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei) 

 

(Pressemitteilung Nr. 23 war die gemeinsame Einladung zum Pressegespräch zum Halle-Forum am 16.10.2019)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 20 / 2019: Erinnerung an den Mauerbau in Berlin vor 58 Jahren: Die Todesopfer namentlich erinnern – Die Opfer des Grenzregimes weiter entschädigen: Magdeburg, 12.8.2019

Die Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker: „Aus dem heutigen Land Sachsen-Anhalt starben nach aktueller Kenntnis 10 Menschen an der Berliner Mauer. Schießbefehl, Minenfelder und Selbstschussanlagen prägten nach dem Mauerbau, der am 13. August 1961 in Berlin begann, 28 Jahre lang die innerdeutsche Grenze und verwandelte sie in einen Todesstreifen. Bis leiden Menschen an den Folgen des unmenschlichen Grenzregimes, die sie bei nachfolgender Verurteilung durch DDR-Gerichte, harten Haftbedingungen und nach schweren Verletzungen durch Grenzanlagen.“ Stellvertretend sei an zwei Todesopfer an der Berliner Mauer aus Sachsen-Anhalt erinnert …

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 19 / 2019: Die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die Gedenkstädte Deutsche Teilung Marienborn und die Gemeinde Harbke laden ein zu Filmvorführung und Gespräch: Magdeburg, 14.6.2019

Thema: Das Geheimnis von Harbke. Operation Grenzkohle. Ein Film von Peter Simank im Auftrag des MDR

Zeit: Dienstag, 18. Juni, 18 Uhr

Ort: Orangerie im Schlosspark Harbke Zugang zum Park über August-Bebel-Str. 4 und Goethestraße 1, 39365 Harbke

Die Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker wird zu Beginn einen kurzen Überblick über die Ausstellung „An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“ geben, die vom 11. bis 23.6. in der Orangerie in Harbke zu sehen sein wird.

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 14 / 2019: Informationsveranstaltung: „Flucht über die Elbe. Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes im Raum Seehausen“: Magdeburg, 9.5.2019

Birgit Neumann-Becker: „Es ist mir wichtig, mit dieser neuen Ausstellung konkret und namentlich über die Todesopfer, die jeweilige Todesursache und die Todesorte zu informieren. Mit der Ausstellung möchte ich in Sachsen-Anhalt ein Gespräch darüber eröffnen, wie die Schicksale der Opfer durch Erinnerungstafeln und Gedenkkreuze Teil unserer kollektiven Erinnerung werden können.“

Informationsveranstaltung in Seehausen (Altmark):

Thema:            Flucht über die Elbe. Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes im Raum Seehausen
Zeit:                 Montag, 20. Mai 2019, 18 Uhr
Ort:                  Salzkirche Seehausen, Beuster Str. 24,
                        39615 Hansestadt Seehausen
                        - Eintritt frei- .

Beachten Sie zudem den Bürgerberatungstag in Seehausen (Altmark): von 9 bis 17 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Seehausen (A), Otto-Nuschke-Straße 34, 39615 Hansestadt Seehausen (Altmark)

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 12 / 2019: Ausstellung und Veranstaltung // "An der Grenze erschossen" ab dem 2. Mai 2019 im Rathaus von Seehausen (Altmark): Magdeburg, 29.4.2019

Birgit Neumann-Becker: „Mit der Ausstellung ‚An der Grenze erschossen‘ möchte ich in Sachsen-Anhalt ein Gespräch darüber eröffnen, wie die Schicksale der Opfer durch Erinnerungstafeln und Gedenkkreuze Teil unserer kollektiven Erinnerung werden können.“

Ausstellung in Seehausen (Altmark):

„An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“
Zeit:                Vom 2. Mai bis zum 5. Juni 2019
Ort:                 Rathaus der Hansestadt Seehausen,
                        Große Brüderstraße 1, 39615 Hansestadt Seehausen (Altmark) 
                        - Eintritt frei-

Wir laden Sie ein zur Einführung in die Ausstellung: Am Donnerstag, 2. Mai 2019, wird von 13 Uhr bis 15.30 Uhr ein Mitarbeiter der Behörde der Landesbeauftragten im Rathaus anwesend sein und für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

 

Veranstaltung zur Ausstellung  in Seehausen (Altmark):

Thema:            Flucht über die Elbe. Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes im Raum Seehausen
Zeit:                 Montag, 20. Mai 2019, 18 Uhr
Ort:                  Salzkirche Seehausen, Beuster Str. 24,
                        39615 Hansestadt Seehausen
                        - Eintritt frei- .

Beachten Sie zudem den Bürgerberatungstag in Seehausen (Altmark): von 9 bis 17 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Seehausen (A), Otto-Nuschke-Straße 34, 39615 Hansestadt Seehausen (Altmark)

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

Lesung „Protestanten in Zeiten des Kalten Krieges“ in der Gedenkstätte Marienborn

Pressemitteilung Nr. A 10 / 2019: Vortrag und Zeitzeugengespräch; Begleitveranstaltung zur Ausstellung: „An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen- Anhalt“: Magdeburg, 27.3.2019

Birgit Neumann-Becker: „Es ist mir wichtig, über die Opfer des DDR-Grenzregimes, die jeweilige Todesursache und die Todesorte konkret und namentlich zu informieren. Die Ausstellung kann dazu beitragen, dass die Schicksale dieser Menschen Teil unserer kollektiven Erinnerung werden.“

Zeitzeugengespräch

Zeit: 3.4.2019, 18 Uhr

Ort: Forum Gestaltung, Brandenburger Str. 10, 39104 Magdeburg

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

(Die Ausstellung kann vom 29.3. bis zum 3.4.2019 im Forum Gestaltung besichtigt werden. Geöffnet ist von Mittwoch bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr; auch außerhalb dieser Zeiten sind Besuche nach Vereinbarung möglich.)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 5 / 2019 am Tag der Ausstellungseröffnung: „An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“. Magdeburg, 20.2.2019

Birgit Neumann-Becker: „Dreißig Jahre nach dem Fall des „Eisernen Vorhangs“ feiern in diesem Jahr die Menschen in Europa die wiedergewonnene Freiheit und gedenken zugleich der Opfer des kommunistischen Grenzregimes. Es ist mir wichtig, mit dieser neuen Ausstellung  über die jeweilige Todesursache und die Todesorte der Opfer konkret und namentlich zu informieren. Mit der Ausstellung möchte ich in Sachsen-Anhalt ein Gespräch darüber eröffnen, wie die Schicksale der Opfer durch Erinnerungstafeln und Gedenkkreuze Teil unserer kollektiven Erinnerung werden können.“

Eine Roll-Up-Variante der Ausstellung soll in den kommenden Monaten an wechselnden Orten in Sachsen-Anhalt gezeigt werden. 

Die Ausstellung im Landtag von Sachsen Anhalt kann bis zum 27.2.2019 von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 18 Uhr kostenfrei besucht werden.

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 3 / 2019: Ausstellungseröffnung: „An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“. Magdeburg, 7.2.2019

Birgit Neumann-Becker: „Es ist mir wichtig, über die Opfer des DDR-Grenzregimes, die jeweilige Todesursache und die Todesorte konkret und namentlich zu informieren. Die Ausstellung und eine Begleitbroschüre erinnern an die Frauen, Männer und Jugendlichen, die an der innerdeutschen Grenze auf dem Gebiet des heutigen Sachsen- Anhalts, aber auch an anderen Abschnitten der innerdeutschen Grenze, an der Berliner Mauer oder in anderen Staaten getötet wurden. Die Ausstellung kann dazu beitragen, dass die Schicksale dieser Menschen Teil unserer kollektiven Erinnerung werden.“

Ausstellungseröffnung

Zeit: am Mittwoch, dem 20.2.2019, um 16 Uhr

Ort: im Landtag von Sachsen-Anhalt

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Fotoimpressionen vom Fortbildungstag der Behörde der Aufarbeitungsbeauftragten am 31.5.2018

Pressemitteilung Nr. A 6 / 2018: Fachveranstaltung im Magdeburger Landtag: Information und Erinnerung an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze in Sachsen-Anhalt. Magdeburg, 28.2.2018

Auf 342 km Länge verlief im Gebiet des heutigen Sachsen- Anhalt bis 1989 die  innerdeutsche Grenze.  Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker informierte in der heutigen Veranstaltung darüber, dass nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zwischen 1949 und 1989 insgesamt 124 Menschen mit einem Bezug zu Sachsen-Anhalt an der innerdeutschen Grenze ums Leben gekommen sind. Von diesen kamen 98 Menschen an Grenzabschnitten in Sachsen-Anhalt ums Leben, 26 Menschen aus dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt verloren an anderen Grenzabschnitten ihr Leben. (Davon 7 Tote aus Sachsen-Anhalt an der Berliner Mauer.) …

In der Veranstaltung wurde auf der Grundlage dieser Erkenntnisse darüber diskutiert, wie an die Opfer erinnert werden könne. Vielen war nach ihrem Tod eine öffentliche und würdige Bestattung verwehrt worden. Die Familien tragen bis heute schwer an den Verlusten und Erinnerungen. Staatssekretär Klaus Rheda (MULE) führte aus, dass auch mit dem Projekt „Grünes Band“ (Marke) Möglichkeiten der Erinnerung an das Grenzregime verbunden werden sollten. Angesichts der epochalen geschichtlichen Bedeutung des Grenzregimes für die deutsche und europäische Geschichte regte die Landesbeauftragte eine namentliche Erinnerung an die Toten des Grenzregimes in Sachsen-Anhalt an. …

Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt verantwortet, an der Diskussion im Magdeburger Landtag nahmen 70 Personen teil, darunter Mitglieder des Landtages, Kommunalpolitiker aus Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, Zeitzeugen sowie Schülerinnen und Schüler.

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei)

 

 

 

Fotoimpressionen von der Fachveranstaltung im Landtag in Magdeburg: 28.2.2018

Dokumentation der Fachveranstaltung im Magdeburger Landtag 28.2.2018: „Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949–1989 in Sachsen-Anhalt“

28.2.2018Audiomitschnitt als mp3Vortragsfolien als nur-lese-PDF (soweit freigegeben)
Begrüßung Birgit Neumann-Becker7:04 Min – 9,4 MB Begrüßungsfolie – 0,4 MB
Begrüßung Maik Reichel6:23 Min – 8,8 MB                –
Vorstellung Dr. Jan Kostka3:40 Min – 4,9 MB                –
Impulsvortrag Dr. Jan Kostka21:24 Min – 29,0 MB                –
Moderation1:06 Min – 1,5 MB                –
Impulsvortrag Birgit Neumann-Becker23:09 Min – 30,7 MB27 Seiten – 3,6 MB
Vorstellung Dr. Susan Baumgartl0:40 Min – 0,9 MB                –
Impulsvortrag Dr. Susan Baumgartl21:20 Min – 28,5 MB21 Seiten – 3,9 MB
Vorstellung Stefan Weinert3:48 Min – 5,0 MB                –
Impulsvortrag Stefan Weinert*14:02 Min – 18,5 MB** Stefan Weinert hat Ausschnitte u. A. aus seinem Film „Die Familie“ vorgeführt. Diese Teile mussten aus urheberrechtlichen Gründen herausgeschnitten werden.
Beitrag Klaus Rheda12:46 Min – 16,6 MB                –
Beitrag Bernhard Jahntz12:41 Min – 19,5 MB                –
Schlussrunde, moderiert von Dr. Winfried Bettecken36:59 Min – 28,9 MB                –

 

 

 

 

Presseeinladung: Fachveranstaltung 28.2., 14 Uhr: „Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze 1949–1989 in Sachsen-Anhalt“. Magdeburg, 21.2.2018

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr herzlich lade ich Sie zur Berichterstattung zu unserer Veranstaltung am 28.2.2018 um 14 Uhr im Landtag von Sachsen-Anhalt, Raum B 005 ein (siehe Anlage).

Erstmalig werden die Ergebnisse der Studie des Forschungsverbundes SED-Staat zu den Toten an der innerdeutschen Grenze auf das Territorium Sachsen-Anhalts und Niedersachsens bezogen präsentiert.

Diese Präsentation ist Ausgangspunkt für ein Gespräch über das Gedenken an diese Todesopfer.

Bitte melden Sie Ihr Kommen bei unserem Ansprechpartner Dr. Wolfgang Laßleben an: Wolfgang.Lassleben(at)lza.lt.sachsen-anhalt.de oder: Tel: 03 91 - 5 60.15 01

(Die Plätze für das Publikum sind ansonsten bereits ausgebucht.)

>> Zur Einladung (PDF-Datei)

 

 

 

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn / Hötensleben

Die Westgrenze des DDR-Bezirks Magdeburg war Teil der Innerdeutschen Grenze und damit auch des „Eisernen Vorhangs“. Größte Grenzübergangsstelle (Autobahn, Bahn) war Marienborn.

Dieser Ort war bis 1989 das Nadelöhr zwischen Ost und West. Marienborn war Synonym für eine Grenze, die nicht nur Deutsche von Deutschen trennte, sondern Europa, …

Rund 18 km südlich von der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn entfernt kann in Hötensleben das ehemalige Grenzsystem vor Ortschaften im Originalzustand besichtigt werden.

 

 

 

Gedenkveranstaltung am Grenzdenkmal Hötensleben am 26.5.2017

Dokumentarfilm „Die Familie“ bei Filmtag in Aschersleben

Filmvorführung.

Anschl. Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker im Gespräch mit Regisseur Stefan Weinert.

Der Film steht am Donnerstag, 8. Dezember 2016, ab 12.30 Uhr im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Filmpalast Aschersleben, Markt 20. Dieser „Filmtag“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stephaneum sowie generationenübergreifend auch an ihre Eltern, Großeltern, an Freunde und Bekannte sowie die interessierte Öffentlichkeit. Ausrichter ist der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ Regisseur Stefan Weinert (Jahrgang 1964, geboren in Köln) wird anwesend sein. Ziel der Veranstaltung ist es, deutsche Zeitgeschichte aufzuarbeiten und mit aktuellen Themen zu verknüpfen.

>> zur Einladungskarte (pdf)

 

 

 

Einweihung einer Gedenkstätte für Hartmut Tautz (getötet am 9.8.1986) aus Magdeburg

Am 9. August 2016, 11 Uhr wird in Bratislava-Petržalka ein Gedenkort für dem Magdeburger DDR-Flüchtling Hartmut Tautz eröffnet. Er wurde am Abend des 8. August 1986, nur 22 Meter vor der österreichischen Grenze von einem Grenzsoldaten mit abgerichteten Hunden angegriffen und starb am 9. August 1986. Die Initiative für den Gedenkort ging von der Platform of European Memory and Conscience aus. Das Denkmal wird in Kooperation mit dem Ústav Pamäti Národa (Institut für nationales Gedenken der Slowakei) und der Stadt Bratislava errichtet. Die Geschäftsführerin der Platform Dr. Neela Winkelmannová sagte am 29. Juli zu diesem Projekt: Europa braucht eine gesamteuropäische Kultur der Erinnerung an die Opfer Kommunismus.

GPS-Daten: 48.103, 17.084, (Bahn-)Grenzübergang nach Kittsee (Burgenland/Österreich)

Pressemitteilung Nr. A 28 / 2016: Gedenkstätte in Bratislava erinnert an Tod eines Magdeburgers bei Flucht vor 30 Jahren. Eröffnung am 9.8.2016, 11 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung und der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

Magdeburg, 8. August 2016

Zum Gedenken an den Tod des 18-jährigen Magdeburgers Hartmut Tautz  bei einem Fluchtversuch in den Westen vor 30 Jahren wird morgen (9. August) eine Gedenkstätte in Bratislava-Petržalka eingeweiht. Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, und die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Birgit Neumann-Becker, sind bei dem Gedenken in der Slowakei dabei.

Sie sei sehr dankbar, dass auf diese beeindruckende und einfühlsame Weise an den Tod und die furchtbaren Todesumstände von Hartmut Tautz und anderer Menschen erinnert werde, erklärte die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheits-dienstes der ehemaligen DDR. „Es gehört zu unserer Humanität, dass wir die Last unserer Geschichte tragen und versuchen, sie zu verstehen. Der Tod von Hartmut Tautz ist nicht vergessen.“ Es sei gerade heute wichtig, an die unmenschlichen Bedingungen der Grenze zwischen Ost und West zu erinnern, unterstrich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel.  „Deshalb braucht es solche Gedenkorte, die die schmerzhaften Narben der Teilung wach halten“, so der Direktor weiter.

Der aus Magdeburg stammende Hartmut Tautz war am 8. August 1986 gegen 22.30 Uhr nur 22 Meter von der österreichischen Grenze entfernt von speziell abgerichteten sogenannten „selbstständig angreifenden Hunden“ des Grenzschutzes der kommunistischen Tschechoslowakei attackiert und schwer verletzt worden. Durch die unterlassene Hilfeleistung der Grenzsoldaten kam er erst sehr spät ins Krankenhaus, wo er am 9. August an den Folgen seiner Verletzungen starb.

30 Jahre später soll durch das slowakische Institut für nationales Gedenken, die „Platform of European Memory and Conscience“ aus Prag und die Regionalregierung aus Bratislava ein neugestalteter und bei einem Künstler in Auftrag gegebener Gedenkstein in Dienst genommen werden. Die Gedenkstätte befindet sich in der Nähe des Tatortes am Rande von Bratislava-Petržalka.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der >> Pressemitteilung.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Das Grüne Band zwischen Hohegeiß und Benneckenstein im August 2022

 

 

 

Berliner Mauerweg im Juli 2022

 

 

 

Hinweis auf Veranstaltungsreihe „Vergessene Vertreibung“ vom 11.6.2022 bis 3.7.2022

Auf Geheiß der DDR-Staatsführung wurden ab Ende Mai 1952 unter dem Tarnnamen „Aktion Ungeziefer“ als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürgerinnen und -Bürger entlang der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt.
Betroffen waren damals mehr als 8.300 Frauen, Männer und Kinder, die von jetzt auf gleich ihre angestammte Heimat verlassen mussten.

Anlässlich des 70. Jahrestages der „Aktion Ungeziefer“ wollen wir an das Schicksal der Zwangsausgesiedelten
erinnern. Wir möchten mit den Exkursionen Begegnungen von in Sachsen-Anhalt und vor Ort lebenden Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen und mit Historikern und Betroffenen ins Gespräch kommen.

Dazu sind drei Exkursionen an die frühere innerdeutsche Grenze geplant:

11. Juni, 8.30 bis 19 Uhr: Börde – Hötensleben und Lockstedt,

25. Juni, 8.15 bis 19.30 Uhr: Altmark – Jübar, Jahrsau und Salzwedel,

3. Juli, 10 bis 20.30 Uhr: Harz – Sorge und Benneckenstein.

zum Flyer

(siehe Pressemitteilung vom 9.6.2022)

 

 

Berliner Mauerweg im Juni 2022

Hinweis auf die Einladung zu den Veranstaltungen der LAkD im Rahmen des Elbekirchtages in Lenzen (Elbe) am 27. und 28.5.2022

die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) möchte Sie zu den Veranstaltungen am 27.Mai und 28. Mai 2022 in Lenzen einladen.

 

Zentrale Gedenkveranstaltung des Landes Brandenburg „Vom Todesstreifen zum Grünen Band“

27. Mai 2022, 15:30 – 17:00 Uhr,

Elbwiese am Fähranleger, Fähre Pevestorf-Lenzen, 19309 Lenzen (Elbe)

Am 27. Mai 2022 erinnern wir an die vor 70 Jahren vollzogene Schließung der innerdeutschen Grenze im Mai 1952 und gedenken der Opfer, die die gewaltsame Teilung Deutschlands gefordert hat. Der Ministerrat der DDR beschloss am 26. Mai 1952 die „Errichtung eines besonderen Regimes an der Demarkationslinie“, woraufhin in den 1950er-Jahren etwa 10.000 Menschen aus dem deutsch-deutschen Grenzgebiet ins Landesinnere zwangsumgesiedelt wurden – in der „Aktion Ungeziefer“ gedemütigt, enteignet, der Heimat beraubt.

Aus diesem Anlass laden Landtag, Landesregierung und die Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur zu einer Zentralen Gedenkveranstaltung des Landes Brandenburg ein.

 

Programm:

15:30 Uhr

Begrüßung

„befriedet. Vergessene Orte an der ehemaligen innerdeutschen Grenze“ – szenische Lesung von Janet Hesse und Dirk Bunte

Rede von Dr. Dietmar Woidke, Ministerpräsident des Landes Brandenburg

16:10 Uhr

Gespräch mit Zeitzeugen

Moderation: Dr. Maria Nooke, Brandenburgische Aufarbeitungsbeauftragte

16:40 Uhr

Programmpunkt Grünes Band

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Die Zwangsaussiedlungen aus dem Grenzgebiet der DDR 1952 und ihre Folgen

28. Mai 2022, 16:00 – 17:30 Uhr

Burghotel Lenzen, Burgstraße 3, 19309 Lenzen (Elbe)

Gespräch mit dem Historiker Rainer Potratz und Betroffenen 

Moderation: Susanne Kschenka (LAkD)

Am 26. Mai 1952 erließ der Ministerrat der DDR die Verordnung zur „Errichtung eines besonderen Regimes an der Demarkationsgrenze“. Dies bedeutete die völlige Abriegelung der innerdeutschen Grenze. Ortschaften wurden voneinander abgeschnitten, geteilt, Bauern konnten ihre auf der anderen Seite liegenden Grundstücke nicht mehr erreichen, natürliche, Jahrhunderte alte Begegnungen der Menschen wurden abgebrochen.

Im Gespräch mit Zeitzeug/innen und Betroffenen des Grenzregimes soll Gelegenheit sein, sich über die Auswirkungen der politischen Entscheidungen und der erlebten Zwangsaussiedlung für die persönlichen Leben auszutauschen.

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In der Filmreihe ZEITSCHNITT „Himmel ohne Sterne“

28. Mai 2022, ab 17:45 Uhr

Burghotel Lenzen, Burgstraße 3, 19309 Lenzen (Elbe)

„Himmel ohne Sterne“ ist einer der wenigen deutschen Filme der 1950er Jahre, die sich differenziert mit der damaligen Gegenwart auseinandersetzen. Eine junge Frau lebt unmittelbar an der Zonengrenze in Thüringen. Ihr Sohn, dessen Vater im Krieg gefallen ist, lebt bei den Großeltern in Bayern, nur wenige Kilometer entfernt im Westen.

Die Filmreihe „Zeitschnitt“ ist eine Kooperation der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur mit dem Filmmuseum Potsdam. Der Abend wird eingeführt durch den Filmhistoriker Dr. Claus Löser. Im Anschluss an die Vorführung gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.

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„Zwangsausgesiedelt an der innerdeutschen Grenze – Vergessene Schicksale, verwehrte Entschädigung?“

Am Dienstag, den 12. Oktober 2021, fand in der Gedenkstätte Marienborn die im Titel genannte Veranstaltung statt. Mit knapp 40 Plätzen war der Veranstaltungsraum unter den Coronabestimmungen voll belegt. Sie können die Veranstaltung auf dem Youtube-Kanal UOKGNews der UOKG e.V. nachschauen.

Die Aufarbeitungsbeauftragte Sachsen-Anhalt beteiligte sich beim 24. Bundeskongress 17. bis 19.9.2021 in Teistungen

(siehe Pressemitteilungen vom 17. und 19.9.2021)

Ballonflucht vom 16.9.1979

Das Haus der Bayerischen Geschichte präsentiert wie hier im Museumsmagazin online zu sehen den Original-Ballon. Die (Neu-)Verfilmung von Bully Herbig wurde u.A. im Rahmen des 25. Halle-Forums ROTER OCHSE gezeigt. Der für diese Neuverfilmung hergestellte Nachbau wird seit Wiedereröffnung des Museums dort ebenfalls präsentiert (Stand 16.9.2021).

Hinweis auf den Podcast zum diesjährigen Gedenktag des Mauerbaus (7.6.2021)

13. August 2021 – 60 Jahre Mauerbau

Ein Podcast im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung des Freistaates Thüringen von Lothar Tautz vom Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ mit Tobias Bassenge als Moderator und Annette Hildebrandt als Special Guest.

In diesem Sommer ist es genau 60 Jahre her, dass am 13. August 1961 für alle überraschend quer durch Berlin eine Mauer gebaut wurde. Bis dahin war zwar die Bevölkerung der DDR bereits durch einen bewachten Stacheldrahtzaun an der Grenze zur Bundesrepublik Deutschland eingesperrt, aber in Berlin war es immer noch möglich von Ost nach West zu wechseln, einfach dadurch, dass man auf die andere Straßenseite ging. Was allerdings von Seiten der SED-Regierung für ihre Bürger verboten war.

Trotzdem taten das vor allem die Ost-Berliner*innen regelmäßig, entweder weil sie im West-Berlin arbeiteten und dort die begehrte D-Mark verdienten oder weil sie ganz und gar in den Westen abhauen wollten.

Dem schob die DDR-Regierung mit dem Mauerbau einen Riegel vor. Unsere drei Gesprächsteilnehmer berichten davon, was das für Sie persönlich bedeutet hat: als Thüringer, als Ostberliner „Mauerkind“ und als Kind, das auf der Ostseite der Mauer aufgewachsen ist. Und sie erzählen, wie sie 1989 den Mauerfall erlebt haben.

(Die Audiodatei war für 6 Monate abrufbar)

Berliner Mauerweg im August 2021

26. Mai 1952 Grußworte (26. Mai 2021)

Erinnerung an den 26. Mai 1952

Während der 13. August 1961 als Tag des Baus der Berliner Mauer vielen Menschen gut bekannt ist, sind die Folgen des 26. Mai 1952 weniger gut im kollektiven Gedächtnis verankert. Dabei begann an diesem Tag mit der Verordnung des Ministerrates der DDR die Abriegelung der innerdeutschen Grenze und der Ausbau der Grenzsicherungsanlagen inklusive einer fünf Kilometer breiten Sperrzone. Mit einem hochgerüsteten Grenzbefestigungssystem und Waffengewalt (später auch mit Erdminen oder „Selbstschussanlagen“) sollten Fluchten aus der DDR in die Bundesrepublik unterbunden werden. Mehr als 200 Menschen fanden den Tod beim Versuch die DDR in Richtung Bundesrepublik zu verlassen. Zugleich führte man im Frühjahr 1952 unter dem Decknamen „Aktion Ungeziefer“ Zwangsaussiedlungen durch und siedelte mehr als 8.000 „unangepasste“ Menschen aus der Grenzregion ins Landesinnere um.

Deshalb wird in Sachsen-Anhalt alljährlich an den 26. Mai 1952 mit einer Gedenkveranstaltung am Grenzdenkmal in Hötensleben erinnert. In diesem Jahr wird es nur eine stille Kranzniederlegung vor Ort geben. Dafür haben für Sachsen-Anhalt Dr. Gunnar Schellenberger (Staatssekretär für Kultur in der Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt und Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt) und seine niedersächsische Kollegin Dr. Sabine Johannsen (Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur) sowie Birgit Neumann-Becker (Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur), Henning Konrad Otto (Vorsitzender des Vereins Grenzenlos – Wege zum Nachbarn e.V.) und Maik Reichel (Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt) Grußworte zum ehrenden Gedenken an die Opfer des DDR-Grenzregimes und der Zwangsaussiedlungen per Video gesandt.

Berliner Mauerweg im Mai 2021

Berliner Mauerweg im August 2020

Grünes-Band-Gesetz Sachsen-Anhalt – GBG-LSA beschlossen

Am Donnerstag, 24. Oktober 2019, hat der Landtag von Sachsen-Anhalt dieses Gesetz beschlossen.

Dazu gab es vom Landtag eine Meldung vom 22.10.2019 (nicht mehr online)

Plenarprotokoll 7/83 (Tagesordnung) 24.10.2019 (TOP 3) , 2. Beratung
Beschluss: Annahme mit Änderungen in der Fassung der Beschlussempfehlung Drucksache 7/4975 (Achtung 124 MB; verlinkt)

(siehe PM Nr. 24 vom 24.10.2019)

 

 

#BerlinBerlin - von Mauern und Menschen im Rahmen der 15. zeitgeschichtlichen Sommernacht am 28.8.2019, 19 Uhr

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein „Wimpernschlag der Geschichte“. 1961, am Tag des Mauerbaus geboren, wird die Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen.

>> Über das Stück beim Theater Strahl

 

 

Grünes-Band-Gesetz Sachsen-Anhalt – GBG-LSA (Entwurf)

Am Mittwoch, 14. August 2019, beraten die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt und Energie in einer öffentlichen Anhörung über den Entwurf eines Gesetzes.

Gesetzentwurf

Tagesordnung für den 14.8.2019

 

 

Das Grüne Band

Die Begriffe "Das Grüne Band" und "Grünes Band" und auch das Logo wurden vom BUND als Marken rechtlich geschützt. …

(zur PM A 6 / 2018)

 

 

Aktueller Zustand der bayerisch-tschechischen Grenze (12.5.2018)

Pressemitteilung der Platform of European Memory and Conscience und der UOKG

mit einem Aufruf an ehemalige DDR-Flüchtlinge, die in der Tschechoslowakei an der Grenze gefasst wurden. Datum: 6.11.2017

>> Pressemitteilung als PDF

(siehe zum Zusammenhang PM A 28 / 2016)

 

 

Gedenkveranstaltung am 26.5.2017

Gedenkveranstaltung am 26.5.2017 mit der Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und dem Landtagspräsidenten Bernd Busemann (es gab zeitweilig einen Beitrag auf der Landtagsseite)

 

 

Iron Curtain Trail

Für nahezu ein halbes Jahrhundert teilte der Eiserne Vorhang Europa gewaltsam in Ost und West. Diese Teilung des Kontinents mit dem Fahrrad im wahrsten Sinne des Wortes "erfahrbar" zu machen, ist das Ziel des europäischen Radwanderwegs Iron Curtain Trail, der zugleich der Europaradweg 13 ist (Achtung kein https).

 

 

Späte Gerechtigkeit für Hartmut Tautz

Am Ende fehlten Hartmut Tautz nur 22 Meter bis in den Westen. Speziell auf Menschen abgerichtete Grenzhunde bissen den Magdeburger 1986 an der Grenze zwischen der damaligen Tschechoslowakei und Österreich zu Tode. Bis heute wurden die Verantwortlichen nicht bestraft. Doch das könnte sich nun ändern. Teil eins des Protokolls einer bislang weitgehend unbeachteten Flucht, die nun aus dem Verborgenen geholt wird. …

Themenseite des MDR: nicht mehr in der Mediathek

 

 

DDR-Flüchtling wurde nach 31 Jahren in der Slowakei rehabilitiert

Am 13. März 2017 wurde Hartmut Tautz auf Antrag der Angehörigen und der Platform of European Memory and Conscience vor dem Bezirksgericht Bratislava rehabilitiert.

weiter beim Landesbeauftragten des Freistaats Thüringen (ThLA) (Achtung: kein https)

 

 

Pressemitteilung zum Filmtag Aschersleben

am 8. Dezember 2016

(PM A44 / 2016)

 

 

Gedenkstätte in Bratislava ... (weitere Fotos vom 9.8.2016)

Inauguration of the Memorial to Hartmut Tautz in Bratislava – Platform of European Memory and Conscience (10.8.2016)

 

 

Gedenkstätte in Bratislava ... (Fotos vom 9.8.2016)

Die Landesbeauftragte beteiligt sich ab Mai 2016 am Projekt Berliner Kolleg Kalter Krieg