Beratung von DDR-Heimkindern

Ehemalige Heimkinder, die körperliche und seelische Gewalt erfahren haben, konnten im Zeitraum 1.7.2012 bis 30.9.2014 in Rahmen eines Fonds Unterstützung beantragen und können dort weiterhin Beratung bekommen. Bund und Länder haben dafür einen Fonds für DDR-Heimkinder aufgelegt. Die individuelle Beratung der ehemaligen Heimkinder erfolgt in Sachsen-Anhalt über eine Beratungsstelle:
     Anlauf- und Beratungsstelle „Fonds DDR-Heimerziehung“ Sachsen-Anhalt
     Turmschanzenstr. 25
     39114 Magdeburg
     Tel. 03 91 - 5 67.40 23
     Fax 03 91 - 5 67.40 32
     E-Mail heimkinderfonds@ms.sachsen-anhalt.de
Weiter bei der Landesbeauftragten angesiedelt ist der Schwerpunkt der Beratung wegen der Anwendbarkeit des StrRehaG (dies ist nicht Aufgabe der Beratungsstelle des Fonds). Hinsichtlich der Beratung ehemaliger Heimkinder besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten.

 

 

 

Ergänzung zum Zeitzeugenaufruf der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke vom 17. November 2015 (Durchführung DIH)

Wie kann Aufarbeitung gelingen?

Das DIH Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht im Auftrag der Beauftragten für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Frage: “Wie kann Aufarbeitung gelingen?”
Wir benötigen dazu Ihre Hilfe und Beteiligung, denn wir wollen eine Internetplattform errichten, auf der vor allem Zeitzeugen zu Wort kommen.
Wir bitten die Zeitzeugen einen kurzen Fragebogen auszufüllen, damit wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen können. Sie finden den Fragebogen unter folgendem Link [derzeit nicht aktiv].

Alle Informationen werden absolut vertraulich behandelt. Wenn Sie es möchten, bleibt alles anonym. Sie können auch nur einen Teil ausfüllen (nur die E-Mail-Adresse muss eingetragen werden, damit der Fragebogen an uns verschickt wird.) Wenn Sie uns für weitere Fragen zur Verfügung stehen, würden wir Sie anrufen, wenn Sie das möchten und wenn Sie uns im Fragebogen ihre Telefonnummer hinterlassen. Sie können den Fragebogen online ausfüllen oder ausdrucken und an uns zu schicken:

DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH
Evangelische Hochschule Berlin
Prof. Dr. Karsten Laudien
Postfach 37 02 55
14132 Berlin.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

Hinweis auf einen Zeitzeugenaufruf der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke vom 17. November 2015 (Durchführung DIH)

Arbeitsverpflichtungen in DDR-Jugendhilfe: Befragung ehemaliger Heimkinder

Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung untersucht die Praxis der Arbeitsverpflichtungen in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Alle ehemaligen Heimkinder können nun an einer Befragung teilnehmen, um dem Hinweis auf Arbeitsverpflichtungen vor allem in den ehemaligen Jugendwerkhöfen der DDR in wissenschaftlicher Weise nachzugehen.

Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht gegenwärtig im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Rolle der Arbeit in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Damit wird in wissenschaftlicher Weise dem Hinweis von ehemaligen Heimkindern nachgegangen, wonach es zum Teil erhebliche Arbeitsverpflichtungen vor allem in den Jugendwerkhöfen der DDR gegeben habe. Im Rahmen der Studie wird unter anderem eine Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder durchgeführt.

Hierzu erklärt die Ostbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke: "Die Aufarbeitung der Situation der Heimkinder in der DDR ist in den letzten Jahren weit vorangekommen. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen zu verstehen, welches Leid vielen ehemaligen Heimkindern widerfahren ist. Es gibt allerdings noch ungeklärte Aspekte, die Fragen offen lassen. Derartige blinde Flecken der Aufarbeitung sind für die Betroffenen eine große Belastung."

Überblick zur Rolle der Arbeit in den Jugendhilfeeinrichtungen

Gleicke ruft die ehemaligen DDR-Heimkinder, die als Jugendliche in den Heimen bzw. Jugendwerkhöfen arbeiten mussten, zur Beteiligung auf: "Ich möchte Sie herzlich darum bitten, sich an dieser Befragung zu beteiligen, auch wenn das im Einzelfall gewiss schmerzliche Erinnerungen weckt. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir einen einigermaßen vollständigen Überblick über die Rolle der Arbeit in solchen Einrichtungen gewinnen. Mein Ziel ist es, dass auch dieses Kapitel der Geschichte der Heimkinder in der DDR aufgearbeitet werden kann." Gleicke betonte, die Nennung des Namens sei freiwillig, der Fragebogen könne auch anonym ausgefüllt werden.

Der Fragebogen kann auf der Internetseite des DIH [derzeit nicht aktiv] ausgefüllt werden. Die Ergebnisse der Studie sollen bis Sommer 2016 vorliegen und Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Quelle: Die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Pressemitteilung vom 17.11.2015

Projektlaufzeit Juli 2015 bis Juni 2016


Kontakt:
DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH
Evangelische Hochschule Berlin
z.Hd. Anke Dreier-Horning
Postfach 37 02 55, 14132 Berlin

Verantwortlich für die Durchführung:

Die Studie wird durchgeführt vom DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH. Verantwortlich für die Umsetzung ist Anke Dreier-Horning. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage [derzeit nicht aktiv].

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

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Seit dem 1. Januar 2015 steht unter der Internetadresse http://www.landesrecht.sachsen-anhalt.de/ > Navigation "Rechtsprechung" die Rechtsprechungsdatenbank des Landes Sachsen-Anhalt zur freien Recherche zur Verfügung. Die Datenbank enthält alle veröffentlichten Urteile und Beschlüsse der Gerichte des Landes Sachsen-Anhalt (ohne Landesverfassungsgericht) ab dem 1.1.2010.