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Hinweis auf ein Online-Schreibprojekt für DDR Heimkinder an der MSB Medical School Berlin, Frau Prof. Dr. Birgit Wagner

Ungefähr eine halbe Million Kinder und Jugendliche haben in der DDR einen Teil Ihres Lebens in Kinderheimen verbracht. Viele von ihnen haben dort belastende Erfahrungen gemacht. Der Forschungsverbund TESTIMONY Erfahrungen in DDR Kinderheimen. Bewältigung und Aufarbeitung , der durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, will mehr darüber herausfinden, was damals in Kinderheimen der DDR passierte. Eines der beteiligten Projekte wird an der MSB Medical School Berlin von Frau Prof. Dr. Birgit Wagner geleitet. „Wir wollen Personen, die belastende Erfahrungen in Kinderheimen oder Jugendwerkhöfen gemacht haben, eine Unterstützung bei der Verarbeitung dieser Erfahrungen anbieten.“, so Professor Wagner. Das Online Programm für ehemalige DDR Heimkinder arbeitet mit einem strukturierten schreibtherapeutischen Verfahren, bei dem die Teilnehmenden über einen Zeitraum von sechs Wochen zu verschiedenen Aspekten Ihres Lebens schreiben. Dabei werden sie von Psychologinnen betreut und bekommen persönliche Rückmeldungen über die gesicherte Projektplattform www.DDR-Heimerfahrungen.de. Wissenschaftliche Studien belegen aus anderen Kontexten, dass solche schreibbasierten Online Programme psychische Belastungssymptome reduzieren können. Professor Wagner sagt dazu: „Positive Effekte wurden beispielsweise für Personen, die ein Familienmitglied durch Suizid verloren haben und Personen, die im zweiten Weltkrieg traumatische Erlebnisse hatten, gefunden. Es gibt Hinweise darauf, dass solche Online-Programme ähnlich wirksam sind wie face-to-face-Interventionen, also Therapie im Sprechzimmer.“ Auch das Online-Programm für ehemalige Heimkinder wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Teilnahmekriterien
-    Sie waren in einem DDR-Kinderheim oder Jugendwerkhof
-    Sie können sich über einen Zeitraum von sechs Wochen zweimal pro Woche für mindestens 45 Minuten mit dem Online-Programm beschäftigen

Ablauf
-    ausführliche Diagnostik
-    strukturiertes Online-Programm über 6 Wochen, basierend auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien -    betreut durch speziell ausgebildete Psychologinnen und Psychologen

Inhalte
-    Auseinandersetzung mit Schuld- und Schamgefühlen und der Stigmatisierung als „Heimkind“
-    Strategien zum besseren Umgang mit ihren gemachten Erfahrungen

Kontakt
Über die Webseite www.DDR-Heimerfahrung.de und unter der E Mail Adresse kontakt(at)ddr-heimerfahrung.de können sich Betroffene informieren und zur Teilnahme anmelden. Das Angebot ist kostenlos.

 

Hinweis auf einen Studienaufruf „TESTIMONY – Erfahrungen in DDR-Kinderheimen. Bewältigung und Aufarbeitung“ der Universitätsmedizin Leipzig

Für unser Forschungsprojekt „TESTIMONY – Erfahrungen in DDR-Kinderheimen. Bewältigung und Aufarbeitung“ (www.testimony-studie.de) suchen wir Menschen, die zu DDR-Zeiten in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen gelebt haben und bereit sind, unseren Fragebogen auszufüllen. Uns interessiert, welche Erfahrungen Kinder und Jugendliche in Heimen der DDR gemacht haben und welche Folgen diese Erlebnisse für Sie hatten.

 

Anmeldung zur Studie telefonisch oder per Mail (bis Ende August 2021):

Telefon:              0341 / 97 188 15

Email:                  testimony(at)medizin.uni-leipzig.de

 

 

Worum geht es in der Studie?

Für unsere Studie verschicken wir Fragebögen per Post an Menschen, die zu DDR-Zeiten in Kinderheimen und Jugendwerkhöfen waren. Im Fragebogen geht es um Ihre Erfahrungen von damals und wie es Ihnen heute damit geht. Außerdem möchten wir wissen, wie Sie den gesellschaftlichen Umgang mit Ihren Erfahrungen empfinden und was Ihnen gegebenenfalls geholfen hat, damit umzugehen. Unser Ziel ist es, mit der Studie zur Aufarbeitung der Geschichte der DDR-Kinderheime beizutragen und herauszufinden, ob und welche Unterstützung Menschen mit Heimerfahrung heute brauchen.

 

Wie läuft die Studie ab?

Sie melden sich per Email unter testimony(at)medizin.uni-leipzig.de oder telefonisch unter 0341 97 18815. Wir besprechen Ihre Fragen zur Studie und Sie geben uns, wenn Sie teilnehmen möchten, Ihre Postadresse. Dann schicken wir Ihnen den Fragebogen zu, Sie können ihn in aller Ruhe ausfüllen und schicken ihn uns dann in dem beigelegten frankierten Rückumschlag zurück.

 

Für für die Teilnahme an der Studie zahlen wir eine Aufwandsentschädigung von 20 €. Ein entsprechendes Formular schicken wir Ihnen ebenfalls mit dem Fragebogen zu.

 

Wer führt die Studie durch?

Die Studie wird von einem Team aus Psychologinnen und Psychologen an der Universität Leipzig durchgeführt. Zum Team gehören zwei Diplom-Psychologinnen und drei wissenschaftliche Hilfskräfte. Geleitet wird das Projekt von Frau Prof. Dr. Heide Glaesmer. Sie ist Psychologin und Psychotherapeutin und forscht seit vielen Jahren zu den Folgen belastender Lebensereignisse. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Wer kann teilnehmen?

Alle Personen, die in der DDR in Kinderheimen und/ oder Jugendwerkhöfen gelebt haben. Dabei spielt keine Rolle, wie lange Ihr Heimaufenthalt gedauert hat, in welcher Art von Heim Sie waren oder ob Sie eher positive oder negative Erfahrungen gemacht haben.  

 

Beratung von DDR-Heimkindern

Ehemalige Heimkinder, die körperliche und seelische Gewalt erfahren haben, konnten im Zeitraum 1.7.2012 bis 30.9.2014 in Rahmen eines Fonds Unterstützung beantragen und konnten dort längstens bis 31.12.2018 Beratung bekommen. Bund und Länder hatten dafür einen Fonds für DDR-Heimkinder aufgelegt, der zum Jahresende 2018 geschlossen wurde. Lediglich die Unterlagen über die Beratung der ehemaligen Heimkinder in Sachsen-Anhalt sind von diesen noch einzusehen:
     Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
     Referat 41, Herrn Holger Paech
     Turmschanzenstr. 25
     39114 Magdeburg
     Tel. 03 91 - 5 67.40 41
     Fax 03 91 - 5 67.40 35
Weiter bei der Landesbeauftragten angesiedelt ist der Schwerpunkt der Beratung wegen der Anwendbarkeit des StrRehaG; dies war auch nicht Aufgabe der Beratungsstelle des Fonds.

Weiterhin online ist die Landkarte mit den auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt befindlichen Orten, an denen DDR-Kinderheime waren.

 

 

Hinweis auf einen Zeitzeugenaufruf der Gedenkstätte "Geschlossener Jugendwerkhof Torgau" für ein Interviewprojekt mit Laufzeit bis April 2020 (Durchführung GJWH)

Lebensgeschichtliche Dokumentation der Umerziehung in Spezialheimen der DDR

Gefördert durch den Ostbeauftragten beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Laufzeit: Mai 2018 bis April 2020.

Die im Rahmen des Projektes geführten, lebensgeschichtlich angelegten Audio-Interviews (etwa 100) bilden die Grundlage für eine Datenbank, die sowohl Besuchern und Besucherinnen der Gedenkstätte als auch Betroffenen und ihren Angehörigen sowie der wissenschaftlichen Forschung an einem Arbeitsplatz in Torgau zugänglich sein wird.

Parallel zum Zeitzeugenarchiv wird - basierend auf der Auswertung der erhobenen Interviews - eine Publikation entstehen, die einer breiten Öffentlichkeit Zugang zum Thema DDR-Jugendhilfe und dem System der Spezialheime ermöglichen soll.

Betroffene und Zeitzeugen gesucht!

Wenn Sie in einem Spezialheim der DDR-Jugendhilfe untergebracht waren und Ihre Erinnerungen für ein Zeitzeugenarchiv ehemaliger DDR-Heimkinder zur Verfügung stellen möchten, können Sie sich gerne melden. Eine umfassende Darstellung der DDR-Heimerziehung wird nur mit Ihrer Hilfe möglich sein. Die Ton-Interviews werden auf Wunsch der Befragten anonymisiert sowie grundsätzlich unter Beachtung des Datenschutzes im Zeitzeugenarchiv gesichert.

Quelle: Internetseite der Gedenkstätte GJWH Torgau

>> zum Zeitzeugenaufruf (PDF)

 

Ergänzung zum Zeitzeugenaufruf der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke vom 17. November 2015 (Durchführung DIH)

Wie kann Aufarbeitung gelingen?

Das DIH Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht im Auftrag der Beauftragten für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Frage: “Wie kann Aufarbeitung gelingen?”
Wir benötigen dazu Ihre Hilfe und Beteiligung, denn wir wollen eine Internetplattform errichten, auf der vor allem Zeitzeugen zu Wort kommen.
Wir bitten die Zeitzeugen einen kurzen Fragebogen auszufüllen, damit wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen können. Sie finden den Fragebogen unter folgendem Link [Projekt abgeschlossen; nicht mehr aktiv].

Alle Informationen werden absolut vertraulich behandelt. Wenn Sie es möchten, bleibt alles anonym. Sie können auch nur einen Teil ausfüllen (nur die E-Mail-Adresse muss eingetragen werden, damit der Fragebogen an uns verschickt wird.) Wenn Sie uns für weitere Fragen zur Verfügung stehen, würden wir Sie anrufen, wenn Sie das möchten und wenn Sie uns im Fragebogen ihre Telefonnummer hinterlassen. Sie können den Fragebogen online ausfüllen oder ausdrucken und an uns zu schicken:

DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH
Evangelische Hochschule Berlin
Prof. Dr. Karsten Laudien
Postfach 37 02 55
14132 Berlin.

i.V. Herr Dr. Laßleben

Hinweis auf einen Zeitzeugenaufruf der Ostbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretärin Iris Gleicke vom 17. November 2015 (Durchführung DIH)

Arbeitsverpflichtungen in DDR-Jugendhilfe: Befragung ehemaliger Heimkinder

Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung untersucht die Praxis der Arbeitsverpflichtungen in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Alle ehemaligen Heimkinder können nun an einer Befragung teilnehmen, um dem Hinweis auf Arbeitsverpflichtungen vor allem in den ehemaligen Jugendwerkhöfen der DDR in wissenschaftlicher Weise nachzugehen.

Das Deutsche Institut für Heimerziehungsforschung (DIH) untersucht gegenwärtig im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Iris Gleicke, die Rolle der Arbeit in den Einrichtungen der DDR-Jugendhilfe. Damit wird in wissenschaftlicher Weise dem Hinweis von ehemaligen Heimkindern nachgegangen, wonach es zum Teil erhebliche Arbeitsverpflichtungen vor allem in den Jugendwerkhöfen der DDR gegeben habe. Im Rahmen der Studie wird unter anderem eine Befragung ehemaliger DDR-Heimkinder durchgeführt.

Hierzu erklärt die Ostbeauftragte und Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke: "Die Aufarbeitung der Situation der Heimkinder in der DDR ist in den letzten Jahren weit vorangekommen. Dies hat maßgeblich dazu beigetragen zu verstehen, welches Leid vielen ehemaligen Heimkindern widerfahren ist. Es gibt allerdings noch ungeklärte Aspekte, die Fragen offen lassen. Derartige blinde Flecken der Aufarbeitung sind für die Betroffenen eine große Belastung."

Überblick zur Rolle der Arbeit in den Jugendhilfeeinrichtungen

Gleicke ruft die ehemaligen DDR-Heimkinder, die als Jugendliche in den Heimen bzw. Jugendwerkhöfen arbeiten mussten, zur Beteiligung auf: "Ich möchte Sie herzlich darum bitten, sich an dieser Befragung zu beteiligen, auch wenn das im Einzelfall gewiss schmerzliche Erinnerungen weckt. Nur mit Ihrer Unterstützung können wir einen einigermaßen vollständigen Überblick über die Rolle der Arbeit in solchen Einrichtungen gewinnen. Mein Ziel ist es, dass auch dieses Kapitel der Geschichte der Heimkinder in der DDR aufgearbeitet werden kann." Gleicke betonte, die Nennung des Namens sei freiwillig, der Fragebogen könne auch anonym ausgefüllt werden.

Der Fragebogen k[onnte] auf der Internetseite des DIH ausgefüllt werden. Die Ergebnisse der Studie sollen bis Sommer 2016 vorliegen und Öffentlichkeit vorgestellt werden. [siehe beim Berliner Wissenschafts-Verlag]

Quelle: Die/Der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Pressemitteilung vom 17.11.2015

Projektlaufzeit Juli 2015 bis Juni 2016


Kontakt:
DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH
Evangelische Hochschule Berlin
z.Hd. Anke Dreier-Horning
Postfach 37 02 55, 14132 Berlin

Verantwortlich für die Durchführung:

Die Studie wird durchgeführt vom DIH- Deutsches Institut für Heimerziehungsforschung gGmbH. Verantwortlich für die Umsetzung ist Anke Dreier-Horning. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

Die Geschichte der Heimkindheiten endlich konsequent aufarbeiten. Stellungnahme der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Berlin, 23. April 2020

Sie finden die Stellungnahme zusätzlich hier mit der Bitte um [weitere] Veröffentlichung.

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs stößt immer wieder auf Gewaltgeschichten in der Heimerziehung. Im Rahmen von Anhörungen sowie auf schriftlichem Weg berichten Betroffene der Kommission von sexueller Gewalt, die sie in ihrer Kindheit und Jugend in Heimeinrichtungen der Bundesrepublik und der DDR erlebt haben. Vielfach ging dies mit zahlreichen anderen Formen physischer und psychischer Gewaltanwendung, mit Demütigung und Erniedrigung einher. In den bisherigen Auswertungen der Kommission wird deutlich, wie sehr die Heimerziehung die gesamte Biografie nachhaltig beschädigt hat. Vor dem Ausmaß und den Folgen der Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen in diesen geschlossenen Systemen – die in der DDR erst 1989 überwunden wurden – verschließt die Gesellschaft in Deutschland nach wie vor die Augen. Die Kommission sieht weiterhin einen erheblichen Aufarbeitungsbedarf, auch um weiteres Leid von Betroffenen im Alter zu verhindern. …

Von Gewalt betroffene Menschen der Heimunterbringung in West- und Ostdeutschland haben oft erst verzögert von der erlebten sexuellen Gewalt berichtet; davon zeugen die Anhörungen vor der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs. Hier hat sich gezeigt, wie wichtig die Unterstützung durch Betroffeneninitiativen ist, die dabei helfen, trotz der Scham über die erlittenen Traumatisierungen zu sprechen. …

Die im Anschluss an den Runden Tisch Heimerziehung eingerichteten Fonds Heimerziehung West und später Ost stehen bei Betroffenen insbesondere auch aus den DDR-Heimunterbringungen bis heute in der Kritik. Der Umgang mit Betroffenen hat zu vielfachen neuerlichen Verletzungen geführt. …

Es besteht – auch in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Corona-Krise – die Notwendigkeit, dass sich Politik, Wissenschaft und soziale Träger auf Maßnahmen über eine umfassende Aufarbeitung der vielfachen Gewaltformen in der Heimerziehung verständigen und Verantwortung für die Folgen übernehmen. Menschen, die ihre Kindheit und Jugend in Heimeinrichtungen verbracht haben, müssen dabei einbezogen werden.  

 

Heimatlas Jugendhilfe der DDR

Der Heimatlas Jugendhilfe der DDR (früher "Heimatlas") umfasst fast 1000 staatliche und konfessionelle Heime, die zwischen 1945-1990 auf dem Gebiet der ehemaligen DDR existierten.

Weitere Online-Atlanten befassen sich mit Einrichtungen der Behindertenhilfe & Psychiatrie sowie Archiven.

Zu finden beim Deutschen Institut für Heimerziehungsforschung an der Evangelischen Hochschule Berlin.

 

Abschlussbericht der Lenkungsausschüsse der Fonds Heimerziehung nebst Stellungnahme der Bundesregierung

Die beiden Fonds Heimerziehung existierten als ergänzende Hilfesysteme für ehemalige Heimkinder von 2012 bis 2018. In dieser Zeit haben mehr als 40.000 Betroffene die angebotene Unterstützung in Anspruch genommen. Insgesamt wurden Hilfen im Wert von 485 Millionen Euro geleistet.

Zum Laufzeit-Ende der Fonds ist ein Abschlussbericht verfasst worden. Am Abschlussbericht waren Mitglieder der Lenkungsausschüsse der Fonds Heimerziehung beteiligt. Die Lenkungsausschüsse bestanden aus Vertreterinnen und Vertretern des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (Fonds West) und das Bundeswirtschaftsministerium sowie dem Ostbeauftragten beziehungsweise der Ostbeauftragten der Bundesregierung (Fonds DDR).

Die Bundesregierung hat in der Kabinettsitzung am 14. August 2019 die von der Bundesfamilienministerin vorgelegte Stellungnahme zu dem Abschlussbericht der Lenkungsausschüsse der Fonds Heimerziehung beschlossen und den Abschlussbericht selbst zur Kenntnis genommen. (Quelle: BMFSFJ)

Am selben Tag wurde beides dem deutschen Bundestag als Unterrichtung durch die Bundesregierung zugeleitet.

 

„Ihr könnt mich umbringen“ – Es geschieht im Sommer 1989 kurz vor dem Mauerfall: Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau: Ein Projekt von Deutschlandfunk Kultur und Süddeutsche Zeitung ab 10.9.2018, Quelle: Deutschlandfunk Kultur

Fünf Jugendliche sind eingesperrt im Jugendwerkhof Torgau, einem brutalen Umerziehungsheim der DDR. Sie ertragen den Drill, die Demütigungen und Schikanen nicht mehr und schmieden einen Fluchtplan. Dafür soll sich einer von ihnen tot stellen. Aber er will nicht nur tot daliegen, er will wirklich sterben. Sein Lebenswille ist gebrochen. Dabei ist er erst 16 Jahre alt. Zeitzeugen und Reporter erzählen in einer fünfteiligen Serie die Geschichte einer Verzweiflungstat.
(5 Folgen nebst Hintergrundinformationen; wegen Zeitablaufs nicht mehr in der Mediathek)