Pressemitteilungen 11/2016–09/2017 (Archiv)

Anzahl der Einträge: 19 (11/2016–09/2017)

 

 

Pressemitteilung Nr. A 14 / 2017: Nachruf auf Eduard Stapel. Magdeburg, 6. September 2017

Der Bürgerrechtler Eduard Stapel ist verstorben. Bitte beachten Sie anliegend den Nachruf der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (bis 31.12.2016: Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt), in deren Haus 1999 sein Buch "Warme Brüder gegen kalte Krieger" erschienen ist.

 

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 13 / 2017: Terminhinweis: 9.9. Vorpremiere des Films "Der Fall Wolfgang Schnur – ein unmögliches Leben". Magdeburg, 4. September 2017

 

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur präsentiert gemeinsam mit der Robert-Havemann-Gesellschaft, dem Zeit-Geschichte(n) e.V. Halle sowie der Kulturscheune Knapendorf in einer Vorpremiere (Eintritt frei):

Der Fall Wolfgang Schnur – ein unmögliches Leben
Dokumentarfilm von Alexander K o b y l i n s k i (1964-2017)
Vorpremiere einer Dokumentation des rbb

anschließend Publikumsdiskussion mit
Prof. Jürgen H a a s e (Berlin), Filmproduzent und geschäftsführender Gesellschafter des Wilhelm Fraenger-Instituts
Andreas I l s e (Finne) und Lothar R o c h a u (Halle), ehemalige Mandanten von Wolfgang Schnur
Moderation:  Birgit N e u m a n n – B e c k e r, Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt
Am Klavier:     Lora K o s t i n a

WANN: SAMSTAG, 9. SEPTEMBER 2017, 19.30 UHR

WO: Kulturscheune Knapendorf, Zur Mühle 3, 06258 Knapendorf (OT der Gemeinde Schkopau)

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 12 / 2017: 23. August: Europäischer Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus. Magdeburg, 23. August 2017

Auch in Sachsen-Anhalt soll die Erinnerung an die verheerenden Folgen besonders für die mittelosteuropäischen Staaten an den Hitler-Stalin-Pakt, der 1939 in Moskau durch die Außenminister Molotow und Ribbentrop abgeschlossen wurde, gestärkt werden.
Der Vertrag war auf 10 Jahre befristet und ermöglichte es Hitler, ungehindert in Polen einzufallen und damit den 2. Weltkrieg zu eröffnen. Die Sowjetunion unter Führung Stalins wiederum konnte ungehindert auf Finnland, Estland, Lettland und weitere ostmitteleuropäische Staaten zugreifen und sie besetzen.
Die geheime Aufteilung der Welt bedeutete für Millionen Menschen Krieg, Tod, Vertreibung oder Gefangenschaft.
Dieser Pakt zwischen der stalinistischen Sowjetunion und dem nationalsozialistischen Deutschland ebnete den Weg in den 2. Weltkrieg mit seinen Verheerungen. Die Folgen sind bis heute in den betroffenen Staaten und konkret in den Familien wirksam.
Das Europäische Parlament hatte am 2. April 2009 in der Entschließung: „zum Gewissen Europas und zum Totalitarismus“ die Forderung verbunden, den 23. August zum „Europäischen Tag des Gedenkens an die Opfer aller totalitären und autoritären Regime zu erklären.
Die DDR hatte sich einer Entschädigung sowjetischer und mittelosteuropäischer Zwangsarbeiter und auch der Spätheimkehrer stets verweigert. Der frühere sachsen-anhaltinische Ministerpräsident und Bundestagsabgeordnete Dr. Christoph Bergner (CDU) und der frühere Bundestagsabgeordnete Maik Reichel (SPD) setzten sich deshalb insbesondere für die Entschädigung der Spätheimkehrer in Ostdeutschland ein.

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 11 / 2017: Den Grenztoten ihre Namen, ihr Gesicht und ihre Würde geben: Erinnerung an die Opfer des Mauerbaues vor 56 Jahren – Beginn des Grenzregimes in der DDR vor 65 Jahren. Magdeburg, 10. August 2017

Birgit Neumann-Becker: „Die Schrecken des Grenzregimes in der ehemaligen DDR werfen lange Schatten. Durch den Mauerbau in Berlin am 13. August 1961 riegelte die Staatsführung der DDR Ostdeutschland und den Ostblock gen Westen ab.
Bis heute tragen die Familien der Todesopfer und, die nach einem Fluchtversuch inhaftiert wurden, an den Folgen. Deshalb halte ich es für dringend geboten, die Fristen der SED-Unrechtsbereinigungsgesetze aufzuheben und die Anerkennung gesundheitlicher Folgeschäden zu verbessern. Den Opfern der SED-Diktatur muss durch Anerkennung ihre Würde gegeben werden.“

Die Landesbeauftragte unterstützt in der kommenden Woche mit zwei Veranstaltungen die Aufarbeitung der Folgen des Grenzregimes und die Information der Öffentlichkeit.

1
Gedenkveranstaltung und Erinnerung Hartmut Tautz (aus Magdeburg)
Am 14.8.2017 nimmt die Landesbeauftragte um 17:30 Uhr an der Veranstaltung zur Erinnerung an den Mauerbau in der Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg teil.


2
Vorstellung neueste Studie Todesopfer an der innerdeutschen Grenze
Die Landesbeauftragte unterstützt die Präsentation der neuesten Forschungserkenntnisse zu den Toten an der innerdeutschen Grenze. „Die Todesopfer des DDR-Grenzregimes an der innerdeutschen Grenze“ heißt das daraus entstandene biografische Handbuch von Klaus Schröder und Jochen Staadt, … 
Wo:      Gedenkstätte Marienborn
Wer:     Vortrag: Dr. Jochen Staadt, Forschungsverbund SED-Staat, FU Berlin
Prof. Dr. Kerstin Dietzel:, Begleitstudie „Repressionen gegen Flüchtlinge und Ausreiseantragsteller im Bezirk Magdeburg“
Wann:  17. August 2017, 17 Uhr

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 10 / 2017: Anerkennungsleistung für deutsche Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter: Fristablauf am 31.12.2017. Magdeburg, 7. August 2017

Birgit Neumann-Becker: „Ich begrüße sehr, dass endlich – 60 Jahre nach dem Ende der Zwangsarbeit deutscher Staatsangehöriger für ausländische Mächte – die Betroffenen eine Anerkennungsleistung erhalten. Diese Anerkennung ist keine Wiedergutmachung und keine Entschädigung. Sie ist aber ein sehr wichtiges Zeichen der Anerkennung der schweren Schicksale von Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern, die nach dem Ende des Krieges, weil sie Deutsche waren, über Jahre zur Zwangsarbeit herangezogen wurden.“

Vor etwa zu 70 Jahren wurden auf Stalins Befehl hin Tausende nicht verurteilter Zivilpersonen aus sowjetischen Speziallagern auf Viehwaggons verladen und in wochenlangen Transporten nach Sibirien verbracht. Dort mussten sie in Arbeitslagern jahrelang Zwangsarbeit leisten. Über 5.000 Häftlinge wurden 1947 in den so genannten Pelzmützentransporten in die Sowjetunion verschleppt. Aber auch schon vor Kriegsende nahm die vorrückende Rote Armee willkürlich Zivilisten fest. Diese Menschen wurden in sowjetische Zwangsarbeitslager deportiert.

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Presseinformation: Sachsen-Anhalt zeigt sich beim Landesfest traditionell weltoffen. Magdeburg, 12.6.2017

Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt 22/2017

In wenigen Tagen beginnt in der Lutherstadt Eisleben die 21. Auflage des Sachsen-Anhalt-Tages. Im Rahmen der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ präsentieren sich Landeszentrale, Migrantenverbände, Auslandsgesellschaft, politische Stiftungen, Landesregierung und Landtag.

(Auch die Landesbeauftragte ist vertreten, gemeinsam mit der Außenstelle Halle des Bundesbeauftragten)

>> zur Pressemitteilung der LpB

>> aktuell auf der Startseite der LpB

Pressemitteilung Nr. A 9 / 2017: „Patientinnen als Opfer der SED-Politik“ Einladung zur Buchpräsentation - Presseinformation der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Magdeburg, 31. Mai 2017

Vertuschter Skandal
Die kontaminierte Anti-D-Prophylaxe in der DDR 1978/1979 und ihre Folgen

Zeit:         Dienstag, 13. 6. 2017, 17.00–18.30 Uhr
Ort:          Stadthaus, Festsaal, Marktplatz 2, 06108 Halle (Saale)

Begrüßung und Moderation:
Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Präsentation:   
Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm

Eintritt frei

Veranstalter:   
Behörde der Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur,
Schleinufer 12, 39104 Magdeburg,
Tel.: 03 91 / 5 60-15 01, Fax: 03 91 / 5 60-15 20.
In Kooperation mit dem Mitteldeutschen Verlag

Birgit Neumann-Becker: „Fast 7000 Frauen erkrankten 1978/1979 an Hepatitis C nachdem sie mit einem am Bezirksinstitut für das Blutspende- und Transfusionswesen Halle (Saale) hergestellten kontaminierten Serum behandelt worden waren. Diese Arzneimittelstraftat war in der DDR Gegenstand eines Strafverfahrens bei dem die wirklichen Ursachen aber nicht ans Tageslicht kamen.
Heute geht es darum, diese Vorgänge aufzuarbeiten und in der Öffentlichkeit medizinische Forschung, Umgang mit schweren gesundheitlichen Folgeschäden durch Arzneimittel und die bessere Anerkennung der Folgen für die Betroffenen zu erreichen.“

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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>> Einladungskarte

 

 

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Pressemitteilung: Erinnerung weitergeben – Unrecht rehabilitieren. 21. Bundeskongress in Magdeburg beendet. Magdeburg, 30. April 2017

21. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen 28. bis 30. April 2017 in Magdeburg

Erinnerung weitergeben – Unrecht rehabilitieren

Magdeburg. 30. April 2017. Am Bürgerdenkmal Magdeburg endete am heutigen Sonntag, 30. April 2017, der 21. bundesweite Kongress der Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen mit einem Gedenken an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. Eingeladen hatten die Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Unter dem Titel „Erinnern und Zeichen setzen!“ berieten die Teilnehmer, wie sie ihre Widerstands- und Unrechtserfahrungen für die Gesellschaft sichtbar machen können. Die Weitergabe ihrer Erinnerungen an kommende Generationen sehen sie als wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Zivilgesellschaft. Mit kreativen Ideen und modernen Formaten wollen sie vor allem jene erreichen, die selbst nicht zur Erlebnisgeneration gehören. Die Initiativen stellten Gedenkzeichen, Animationsfilme, Internetportale und Social-Media-Angebote vor, um damit unterschiedliche Zugänge zu historischem Wissen und den Erfahrungen der Zeitzeugen zu ermöglichen.

Die Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt Gabriele Brakebusch betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Aufarbeitung der SED-Diktatur. Verfolgtenvertreter, Landesbeauftragte und die Bundesstiftung Aufarbeitung wiesen in diesem Zusammenhang auf die dringend notwendige Entfristung der Rehabilitierungsgesetze hin.

Beachten Sie bitte auch die anliegenden Pressemitteilung.

Zur Pressemitteilung (PDF-Datei) >>

 

 

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Pressemitteilung Nr. A 7 / 2017: Erinnern und Zeichen setzen! Kongresseröffnung - Presseinformation der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Magdeburg, 28. April 2017

21. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen 28. bis 30. April 2017 in Magdeburg

Birgit Neumann-Becker: „Einen Schlussstrich unter die Rehabilitierung SED-Verfolgter darf es nicht geben. Deshalb fordern die Landesbeauftragten die Aufhebung der Antragsfrist nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (gegenwärtig Antragstellung bis zum 31.12.2019 möglich). Die Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen leisten – weitgehend im Ehrenamt – einen wesentlichen Beitrag zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und zur Bildungsarbeit durch Zeitzeugengespräche. Die bessere Anerkennung und Rehabilitierung der einst Verfolgten ist nicht abgeschlossen, sondern gehört weiter zum Auftrag der Politik.“

Zum bundesweit größten Treffen der Opferverbände und Aufarbeitungsinitiativen in Bezug auf die SED-Diktatur laden die Landesbeauftragten für Stasiunterlagen und zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur nach Magdeburg ein.

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 6 / 2017: Pressefrühstück am 28.4., 10.30 Uhr - Presseinformation der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Magdeburg, 21. April 2017

21. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen 28. bis 30. April 2017 in Magdeburg

 

Sehr herzlich laden wir Sie zu einem Pressefrühstück (10.30 Uhr) im Vorfeld des 21. Bundeskongresses ein, der am 28.4.2017 um 18.00 Uhr von der Landesbeauftragten Birgit Neumann-Becker im Maritim-Hotel Magdeburg eröffnet werden wird.

Wir bitten hierzu um Voranmeldung. Darüber hinaus möchten wir Sie aber sehr gerne auch als Pressevertreter/innen einladen, am Bundeskongress teilzunehmen. Dazu erbitten wir Ihre Akkreditierung über unser Büro.

Näheres entnehmen Sie bitte der anliegenden Pressemitteilung.

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Pressemitteilung Nr. A 5 / 2017: Die Landesbeauftragte bietet erstmalig in Magdeburg ab Mai 2017 eine Gesprächsgruppe für Betroffene von DDR-Heimerziehung an. Magdeburg, 5. April 2017

Angebot: Psychosoziale Gesprächsgruppe für  Betroffene von DDR-Heimerziehung  (ehemalige Heimkinder) in Magdeburg

Die Landesbeauftragte bietet erstmalig in Magdeburg ab Mai 2017 eine Gesprächsgruppe für Betroffene von DDR-Heimerziehung an.

Interessentinnen und Interessenten wenden sich für eine Terminvereinbarung an Herrn Gallistl:
Tel.-Nr.: 0391 / 560-15 08 (donnerstags 13–15 Uhr) oder -15 01.

Birgit Neumann-Becker:  „Es ist mir sehr wichtig, Gesprächsmöglichkeiten und Räume für ehemalige Heimkinder zu schaffen. Hier können sie sich austauschen, bekommen konkrete Unterstützung und können sich entlasten. Früheres Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht werden. Aber es ist möglich, den Betroffenen Raum zu geben, damit sie sich aussprechen können, sie Gemeinschaft erfahren, wir ihnen zuhören und sie unterstützen. Die Betroffenen von DDR-Heimerziehung haben unseren Respekt und unser offenes Ohr.“

 

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Pressemitteilung Nr. A 4 / 2017: Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur übergibt den 23. Tätigkeitsbericht der Behörde an die Landtagspräsidentin. Magdeburg, 28. März 2017

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur übergibt den 23. Tätigkeitsbericht der Behörde.

Die Neufassung des Gesetzes über die Landesbeauftragte ist seit 1.1.2017 in Kraft.
Mit der Neufassung des Aufarbeitungsbeauftragtengesetzes hat sich der Landtag Sachsen-Anhalts zur Fortführung der Aufarbeitung der SED-Diktatur und zur Verbesserung der Situation der SED-Verfolgten bekannt.
Die Landesbeauftragte berichtet über folgende Schwerpunkte:
•    Beratung von SED-Verfolgten und Diktatur-Opfern,
•    Die Verbesserung von Rehabilitierung und Anerkennung für SED-Verfolgte ist weiter dringend erforderlich. Von 13.000 in Sachsen-Anhalt strafrechtlich rehabilitierten SED-Verfolgten erhalten 0,5 % der Betroffenen eine rentenfähige Anerkennung ihrer gesundheitlichen Folgeschäden, in 2015 und 2016 wurden keine Anträge positiv beschieden,
•    Verbesserungen bei der strafrechtlichen Rehabilitierung von Frauen, die in geschlossene Venerologische Stationen zwangseingewiesen worden waren,
•    Verbesserungen im Bereich der strafrechtlichen Rehabilitierung von ehemaligen Heimkindern insbesondere der Jugendwerkhöfe,
•    Akteneinsicht und Aufarbeitung,
•    politische Bildung,
•    Unterstützung von Forschungsprojekten, Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit,
•    Überprüfungen auf eine eventuelle Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit,
•    Beiträge zur Diskussion um die Zukunft des BStU, speziell zu den Empfehlungen der Expertenkommission und zur Zukunft der Außenstellen.

Zur Pressemitteilung (PDF-Datei) >>

 

Birgit Neumann‐Becker, Landesbeauftragte für Stasiunterlagen in Sachsen‐Anhalt

23. Tätigkeitsbericht als gezippte PDF-Datei (2,7 MB)

(seit 28.3.2017, 11.40 Uhr ohne „Sperrfrist“-Vermerk; mit einem korrigierten Tippfehler)

 

 

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Pressemitteilung Nr. A1/2017: Wir sind umgezogen! - Büro der Landesbeauftragten nun im Schleinufer 12

Magdeburg, 24.2.2017

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (bis 31.12.2016: Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt) hat in der Folge der mit dem Gesetz vom 10.12.2015 beschlossenen Zuordnung zum Landtag ihren Dienstsitz verlegt, sowie neue Telefonnummern und Mailadressen bekommen:

Schleinufer 12
39104 Magdeburg
Tel.:    03 91 / 5 60-15 01
Fax:    03 91 / 5 60-15 20
E-Mail:     info(at)lza.lt.sachsen-anhalt.de
Internet:     www.aufarbeitung.sachsen-anhalt.de

Das Beratungsangebot der Aufarbeitungsbeauftragten richtet sich auch nach der Gesetzesänderung weiterhin an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an:
•    zu Unrecht Inhaftierte,
•    Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes,
•    Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren,
•    Betroffene, die Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren,
•    Verschleppte und deren Angehörige sowie Hinterbliebene und Angehörige von Opfern,
•    Personen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten,
•    Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des MfS.
Weiterhin erfolgt in der Behörde eine Beratung zu
•    Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung)
•    monatlichen Zuwendung („Opferrente“)
•    Kinderheimen
•    Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung/Internierung.

Um Terminvereinbarung unter den oben angegebenen Kontaktdaten wird gebeten.

 

Pressemitteilung

 

 

Pressemitteilung Nr. A43/2016: Staatliches Doping in der DDR - Dopingopfer und neuer Hilfsfonds für Betroffene (Veranstaltung in Halle)

Magdeburg, 1.12.2016

Vortrag und Diskussion am 12. Dezember im Stadthaus Halle (Saale)

In der DDR wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler in staatlichem Auftrag systematisch gedopt. Viele Athletinnen und Athleten erlitten dadurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, und der Doping-Opfer-Hilfe e. V., vertreten durch die Vorsitzende Prof. Ines Geipel, wollen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt über die Praxis des von der SED-Führung verordneten staatlichen Dopings in der DDR und über den zweiten Hilfsfonds für Dopingopfer informieren und öffentlich ins Gespräch kommen.

Die öffentliche Veranstaltung findet am Montag, 12. Dezember 2016, im Stadthaus Halle (Saale) statt. Beginn ist um 18 Uhr. ... Der Eintritt ist frei.

Individuelle Beratungen für Betroffene am 13. Dezember

Am Folgetag der Veranstaltung, dem 13. Dezember 2016, bieten Beraterinnen des Doping-Opfer-Hilfevereins Beratungen für Betroffene aus Halle (Saale) und dem südlichen Sachsen-Anhalt an. Die individuellen Gespräche finden zwischen 10 und 18 Uhr im Stadthaus statt. Um eine vorherige Terminvereinbarung über die Geschäftsstelle des Doping-Opfer-Hilfe e. V. wird gebeten, Tel. 030 / 44 71 08 26.

Darüber hinaus bietet die Landesbeauftragte  für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt Beratung für Betroffene an …

Pressemitteilung

 

 

Pressemitteilung Nr. A42/2016: Staatliches Doping in der DDR - Dopingopfer und neuer Hilfsfonds für Betroffene

Magdeburg, 24.11.2016

Vortrag und Diskussion am 30. November im Rathaus Magdeburg

In der DDR wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler in staatlichem Auftrag systematisch gedopt. Viele Athletinnen und Athleten erlitten dadurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, und der Doping-Opfer-Hilfe e. V., vertreten durch die Vorsitzende Prof. Ines Geipel, wollen in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt über die Praxis des von der SED-Führung verordneten staatlichen Dopings in der DDR und über den zweiten Hilfsfonds für Dopingopfer informieren und öffentlich ins Gespräch kommen.

Birgit Neumann-Becker:  „Die Erfahrungen der als Kinder und Jugendliche ohne ihr Wissen und ohne die Einwilligung ihrer Eltern mit chemischen Substanzen unbekannter Langzeitwirkung gedopten Menschen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung. Die einstige Absicht der Steigerung ihrer sportlichen Leistung bezahlen sie bis heute mit dem hohen Preis ihrer Gesundheit. Ihre Leistungen sollten der DDR mit unethischen Mitteln zu sportpolitischem Ruhm verhelfen. Heute geht es um Anerkennung und Wiedergutmachung für diese Menschen und auch ihre Kinder, die an teilweise sehr schweren gesundheitlichen Folgeschäden zu leiden haben.“

Die öffentliche Veranstaltung findet am Mittwoch, 30. November 2016, im Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Beginn ist um 18 Uhr. Zunächst führt Prof. Ines Geipel, einst Weltklassesprinterin beim DDR-Sportclub Motor Jena, in die Geschichte des DDR-Staatsdopings ein. Sie berichtet zudem über die Lage der Dopingopfer und über den aktuellen Hilfsfonds. Bereits im August 2002 war ein Dopingopfer-Hilfegesetz verabschiedet und ein erster Hilfsfonds eingerichtet worden, der jedoch nicht alle Betroffenen erfasste und bereits Ende 2007 ausgeschöpft war. Im Juli 2016 hat die Bundesregierung die Einrichtung eines zweiten Hilfsfonds mit einer Laufzeit von 12 Monaten beschlossen.

Nach dem Vortrag diskutieren Ines Geipel, die Magdeburger Zeitzeugin Ute Krieger-Krause und der Vizepräsident der Ärztekammer Sachsen-Anhalt, apl. Prof. Dr. Uwe Ebmeyer zum Thema. Die Podiumsdiskussion moderiert die Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker. Der Eintritt ist frei.

Individuelle Beratungen für Betroffene am 1. Dezember

Am Folgetag der Veranstaltung, dem 1. Dezember 2016, bieten Beraterinnen des Doping-Opfer-Hilfevereins Beratungen für Betroffene aus Magdeburg und dem nördlichen Sachsen-Anhalt an. Die individuellen Gespräche finden zwischen 10 und 18 Uhr im Magdeburger Rathauses statt. Um eine vorherige Terminvereinbarung über die Geschäftsstelle des Doping-Opfer-Hilfe e. V. wird gebeten, Tel. 030 / 44 71 08 26.

Darüber hinaus bietet die Landesbeauftragte  für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt Beratung für Betroffene an …

Eine zweite Veranstaltung zum selben Thema ist für Montag, 12. Dezember 2016, im Stadthaus von Halle geplant. Auch hier werden am Folgetag persönliche Beratungen angeboten.

Pressemitteilung

 

 

Pressemitteilung Nr. A44/2016: Auch Hinterbliebene von „Mauertoten“ sind Opfer

Magdeburg, 23.11.2016

Dokumentarfilm „Die Familie“ am 8. Dezember bei Filmtag in Aschersleben

Eine Frau versteht bis heute nicht, warum ihr Mann an der innerdeutschen Grenze ertrunken ist. Der Sohn eines Mauer-Opfers sieht in der Stasi-Akte Fotos von der Leiche seines erschossenen Vaters; er begegnet später dem Todesschützen. Eine Mutter hat nie erfahren, wo die Leiche ihres Sohnes begraben ist, der aus der DDR flüchten wollte. - Auch Hinterbliebene sind Opfer, lautet das eindringliche Fazit des preisgekrönten Dokumentarfilms „Die Familie“ von 2014, der das Schicksal der Hinterbliebenen von Opfern beleuchtet, die an der ehemaligen Grenze zwischen Westdeutschland und der DDR zu Tode gekommen sind.

Der Film steht am Donnerstag, 8. Dezember 2016, ab 12.30 Uhr im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Filmpalast Aschersleben, Markt 20. Dieser „Filmtag“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stephaneums sowie generationenübergreifend auch an ihre Eltern, Großeltern, an Freunde und Bekannte sowie die interessierte Öffentlichkeit. Ausrichter ist der Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“ Regisseur Stefan Weinert (Jahrgang 1964, geboren in Köln) wird anwesend sein. Ziel der Veranstaltung ist es, deutsche Zeitgeschichte aufzuarbeiten und mit aktuellen Themen zu verknüpfen.

Im Gespräch mit Regisseur Stefan Weinert

Die Landebeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, wird die Veranstaltung um 12.30 Uhr gemeinsam mit dem Schulleiter des Gymnasiums Stephaneum, Klaus Winter, eröffnen. Es folgt eine Einführung in das Thema durch Lothar Tautz vom Verein „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Sachsen-Anhalt“. Die Filmvorführung beginnt um 13 Uhr. Moderiert von Birgit Neumann-Becker, können Publikum und Regisseur Weinert, der auch als international agierender Schauspieler bekannt ist, anschließend ins Gespräch kommen.

Der Eintritt für den „Filmtag“ ist frei.

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A41/2016: EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH - Staatliches Doping in der DDR

Magdeburg, 15.11.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der DDR wurden Hochleistungs- und Nachwuchssportler in staatlichem Auftrag systematisch gedopt. Viele Athletinnen und Athleten erlitten hierdurch erhebliche gesundheitliche Schäden, deren Spätfolgen erst jetzt zu Tage treten. Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, und der Verein Doping-Opfer-Hilfe e. V., vertreten durch Prof. Ines Geipel, informieren in öffentlichen Veranstaltungen und in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt am 30. November in Magdeburg sowie am 12. Dezember in Halle (Saale) über die Praxis des von der SED-Führung verordneten staatlichen Dopings in der DDR und über den zweiten Hilfsfonds für Dopingopfer. Für den jeweiligen Folgetag werden individuelle Beratungen für Opfer des Zwangsdopings und ihre Angehörigen angeboten.

Wir möchten Ihnen gern Inhalt und Anliegen der Veranstaltungen im Rahmen eines Pressegesprächs ausführlich vorstellen und laden Sie dazu ein:

wann: am Donnerstag, 24. November 2016, um 13.00 Uhr

wo:  Behörde der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Klewitzstraße 4, 39112 Magdeburg  

Rede und Antwort stehen Ihnen:

  • Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt
  • Prof. Ines Geipel, Vorsitzende Verein Doping-Opfer-Hilfe e. V.
  • Ute Krieger-Krause, Zeitzeugin aus Magdeburg

Wir bitten um eine kurze, formlose Rückinformation, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können …

Einladung zum Pressegespräch

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A40/2016 zur PK zum Halle-Forum 2016: Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker: Lebensleistungen der Opfer kommunistischen Diktaturen besser anerkennen

Halle, 3.11.2016

Interesse an Beratungen der Landesbeauftragten ungebrochen

„Die Lebensleistungen der Opfer der kommunistischen Diktaturen müssen besser anerkannt werden“, sagt die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, Frau Neumann-Becker, anlässlich des Halle-Forums 2016. „In Deutschland besteht eine Diskrepanz zwischen der politischen Intention der Rehabilitierung und den gesetzlichen Normen. In den Beratungen erleben wir Menschen, die in Grenzfällen oder Gerechtigkeitslücken stecken, deren Verfolgung nicht rehabilitierbar ist, weil sie nicht ‚schwer genug‘ geschädigt worden sind oder weil ihre Fallkonstellation in den Gesetzen nicht abgebildet ist. Die Gerechtigkeitslücke entsteht durch eine faktisch verweigerte Anerkennung der Lebensleistung SED-Verfolgter und der Wiederholung von Konflikten mit staatlichen Stellen.“ Die Landesbeauftragte fordert weitere Anstrengungen zur Verbesserung des Gesetzesvollzugs und der Anpassung der gesetzlichen Normen.

Das Halle-Forum 2016 steht unter dem Motto „Der Umgang mit den Opfern kommunistischer Diktaturen“. Zum 22. Mal treffen sich am 3. und 4. November 2016 ehemalige politische Häftlinge aus verschiedenen Strafvollzugseinrichtungen in Halle (Saale). Zwei Tage lang diskutieren etwa 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland mit Experten zu den Aspekten Aufarbeitung, Entschädigung und Anerkennung. Das Halle-Forum ist das größte Treffen ehemaliger politischer Häftlinge in Sachsen-Anhalt.

Seit 15 Jahren flächendeckendes Beratungsangebot in Sachsen-Anhalt

Die Arbeit mit den Opfern der SED-Diktatur und ihre Begleitung bei Aufarbeitung und Rehabilitierung ist eine zentrale Aufgabe der Landesbeauftragten. Seit nunmehr 15 Jahren bietet die Behörde flächendeckend in Sachsen-Anhalt Beratungstage an. Zwischen Arendsee und Zeitz fanden im ersten Halbjahr 2016 individuelle  Beratungen in 23 Städten und Gemeinden statt. Weitere 19 Termine werden bis Ende November hinzugekommen sein. Darüber hinaus gibt es monatlich je einen Sprechtag in Dessau, Halle, Lutherstadt Eisleben, Magdeburg (wöchentlich), Naumburg, Stendal, Wernigerode sowie seit Oktober 2016 auch in Lutherstadt Wittenberg.

Mehr als 1.100 Betroffene haben in diesem Jahr bereits einen Beratungs- oder Sprechtag aufgesucht. 27 Personen kamen im ersten Halbjahr 2016 durchschnittlich zu einem Termin. Besonders nachgefragt werden u.a. die Spätsprechstunden für Berufstätige bis 17 Uhr.

Beratungen zu strafrechtlichen, beruflichen oder verwaltungsrechtlichen Rehabilitierungsmöglichkeiten - zumeist mit einer Antragstellung auf Anerkennung und Entschädigung verbunden - nehmen mehr als die Hälfte der Beratungszeit in Anspruch. Darüber hinaus geht es vielfach um die Einsicht in die Stasi-Akten. Partner der Behörde bei den Beratungs- und Sprechtagen sind der Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V., die Außenstellen Halle und Magdeburg des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen sowie die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A39/2016: Landesbeauftragte eröffnet Ausstellung über Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR 9.11. in Dessau

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Magdeburg, 3.11.2016

Auf das Thema „Zwangsarbeit im DDR-Strafvollzug“ insbesondere auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt macht die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, am 9. November 2016 in Dessau-Roßlau mit einer Ausstellung und einem Vortrag aufmerksam. Zugleich können sich Betroffenen von SED-Unrecht zu Rehabilitierungsmöglichkeiten beraten lassen.

Ausstellungseröffnung im Rathaus Dessau

„Hammer – Zirkel – Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR“ lautet der Titel der Ausstellung, die von der Landesbeauftragten am 9. November um 16.30 Uhr im Rathaus von Dessau eröffnet wird. Eindringlich rückt sie das Thema „Zwangsarbeit im DDR-Strafvollzug“ in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Ausmaß der Zwangsarbeit politischer Gefangener in Hafteinrichtungen auch auf
dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt wird erstmals aufgearbeitet.
Birgit Neumann-Becker: „Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR kann man sich nicht als Arbeiten mit Gemeinschaftsunterkunft vorstellen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen waren geprägt von mangelndem Arbeitsschutz, fehlender Schutzkleidung, schmerzenden Verletzungen sowie Schlafmangel, schlechter Ernährung, Bekleidung und Gesundheitsversorgung. Zum System gehörten auch überhöhte Normen sowie drakonische Strafmaßnahmen bei Arbeitsverweigerung bis hin zum »Nachschlag« – der Haftverlängerung. Weitere konkrete lokale Forschung zu diesem bislang wenig beachteten Thema ist notwendig. Zugleich bedarf es besserer öffentlicher Anerkennung dieses Unrechts und besserer Gesundheits- und Sozialleistungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen.“
Die Ausstellung wird bis zum 25. November 2016 im Rathaus Dessau, Zerbster Straße 4, gezeigt. Sie ist montags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 18 Uhr sowie mittwochs und freitags von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

Vortrag „Das Haftarbeitslager Dessau (1974 – 1990)“

Der Vortrag „Das Haftarbeitslager Dessau (1974 – 1990). Informationen und Hintergründe“ schließt sich am 9. November um 18.30 Uhr im Rathaus Dessau an die Ausstellungseröffnung an. Referent ist Manfred Buchta, Berater beim Thüringer Landesbeauftragten für die Aufarbeitung der SED Diktatur, ...

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Zwangsarbeit: Entschädigung möglich: Sendung MDR aktuell vom 14.8.2017, 21.45 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Bundeskongress der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen beendet: Sendung MDR Sachsen-Anhalt heute kompakt vom 1.5.2017, 1.22 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

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Bundeskongress der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen beendet (01:35 Minuten); nicht mehr in der Mediathek

siehe Pressemitteilung vom 30.4.2017

Bundeskongress der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen: Sendung MDR aktuell vom 30.4.2017, 21.45 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Deutschlandradio 28.04.2017: In Magdeburg beginnt Bundeskongress der Stasi-Unterlagenbehörden. Sendezeit 28.4.2017, 13.22 Uhr, Quelle: Deutschlandradio

Medienecho zur Gesprächsgruppe Magdeburg

Gesprächsgruppe für ehemalige DDR-Heimkinder

siehe PM Nr. A 5 / 2017

Landtag Sachsen-Anhalt: Beratung in der 25. Landtagssitzung

Am 7.4.2017 wird im Rahmen der 25. Landtagssitzung als Tagesordnungspunkt 2 eine Aktuelle Debatte „DDR-Unrecht weiter Aufarbeiten – Versöhnung fördern“ stattfinden und über die Einsetzung eines Ausschusses nach § 46a des Abgeordnetengesetzes beraten werden.

Zum Zeitplan

@MP_Haseloff twitterte zur Übergabe:

Übergabe des 23. Tätigkeitsberichts an MP Haseloff
Übergabe des 23. Tätigkeitsberichts an MP Haseloff

Die Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat heute ihren 23. Tätigkeitsbericht an MP @reinerhaseloff übergeben.

twitter.com/MP_Haseloff/status/854247468804038656

Landtag Sachsen-Anhalt: Thema

Übergabe des 23. Tätigkeitsberichts an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz
Übergabe des 23. Tätigkeitsberichts an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz

SED-Opfer: Beratung und Rehabilitierung

Zur Übergabe des 23. Tätigkeitsberichts an die Landtagspräsidentin (siehe PM Nr. 4 / 2017) gibt es eine Themenseite des Landtags.

Vortrag im Stadthaus Halle (Saale) (Fotos vom 12.12.2016)

Vortrag in Halle (Bildergalerie verlinkt)
Vortrag in Halle (Bildergalerie im Bild verlinkt)
siehe PM A43 / 2016 vom 1.12.2016

Aufruf des Dopingopferhilfevereins: Sendung Sachsen-Anhalt heute vom 13.12.2016, 19.00 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Aufruf des Dopingopferhilfevereins
MDR, Quelle: MDR Bild zur Sendung Sachsen-Anhalt heute

Geschädigte des flächendeckenden DDR-Staatsdopingsystems erhalten zwar eine kleine Abfindung. Nachweisen müssen sie das Doping jedoch selbst. Die Frist läuft am 30.06.2017 ab. (02:40 Minuten); nicht mehr in der Mediathek

siehe PM Nr. A 43 / 2016 vom 1.12.2016

Vortrag im Rathaus Magdeburg (Fotos vom 30.11.2016)

Begrüßung zum Vortrag in Magdeburg (Bildergalerie verlinkt)
Begrüßung zum Vortrag in Magdeburg (Bildergalerie im Bild verlinkt)
siehe PM A42 / 2016 vom 24.11.2016

Ausstellung im Rathaus Dessau (Fotos vom 9.11.2016)

Teil 1 der Ausstellung im Foyer 2.OG vor dem OB-Büro
Teil 1 der Ausstellung im Foyer 2.OG vor dem OB-Büro
Teil 2 der Ausstellung im Raum 148
Teil 2 der Ausstellung im Raum 148
siehe PM A39 / 2016 vom 3.11.2016