Pressemitteilungen 10/2015–10/2016 (Archiv)

Anzahl der Einträge: 21 (10/2015–10/2016)

 

 

Pressemitteilung Nr. A38/2016: Zum Umgang mit den Opfern kommunistischer Diktaturen - Ehemalige politische Häftlinge diskutieren beim 22. Halle-Forum mit Experten

Magdeburg, 28.10.2016

Zum 22. Mal treffen sich am 3. und 4. November 2016 ehemalige politische Häftlinge aus verschiedenen Strafvollzugseinrichtungen in Halle (Saale). Zwei Tage lang diskutieren sie mit Experten unter dem Motto „Der Umgang mit den Opfern kommunistischer Diktaturen“ zu den Aspekten Aufarbeitung, Entschädigung und Anerkennung. Das Halle-Forum ist das größte Treffen ehemalige politische Häftlinge in Sachsen-Anhalt.

Programm Donnerstag, 3.11.

Die Tagung wird am Donnerstag um 14 Uhr in der Gedenkstätte ROTER OCHSE, Am Kirchtor 20b in 06108 Halle (Saale), eröffnet. Grußredner sind u.a. Marco Tullner, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt, und Egbert Geier, Bürgermeister der Stadt Halle (Saale). Im Anschluss referieren Oberstaatsanwalt i. R. Bernhardt Jahntz (Berlin) über den Stand der strafrechtlichen Aufarbeitung von SED-Unrecht und Dr. Clemens Vollnhals vom Hannah-Arendt-Institut Dresden zur Rehabilitierung und Entschädigung der SED-Verfolgten. Aspekte der Studie „Zivilcourage würdigen – Erarbeitung von Strategien zur Verbesserung der Situation von Opfern kommunistischen Systemunrechts in Europa“ stellt Mitautorin Johanna Weidel (Potsdam) vor. Ab 20 Uhr beschließt Horst Böttge den ersten Tagungstag mit einer öffentlichen Lesung aus seinem Buch „Drangsaliert und dekoriert. Von der Kunst des Überlebens in der DDR“, in dem er den Lebensweg seines Bruders nachzeichnet. Die Lesung ist im Hotel „Ankerhof“, der Eintritt frei.        

Programm Freitag, 4.11.

Seine Fortsetzung findet das 22. Halle-Forum am Freitag ab 9 Uhr im Tagungsbereich des Hotels „Ankerhof“, Ankerstraße 2a, 06108 Halle (Saale). „Denkmale und Erinnerungsorte für die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft in Sachsen-Anhalt“ stehen im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Anna Kaminsky von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (Berlin). Über einen konkreten Erinnerungsort in Sachsen-Anhalt, das Gefängnis Naumburg, und ein Projekt ehemaliger politischer Häftlinge und engagierter Unterstützerinnen und Unterstützer berichten im Anschluss Mischa Naue und Dr. Susan Baumgartl.

Das Halle-Forum ist eine öffentliche Veranstaltung, die Teilnahme kostenpflichtig.

Hintergrund

Die Tagung ist eine Kooperationsveranstaltung zwischen der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt/Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V./Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt, der Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V., dem Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. und der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e.V.

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A37/2016: Mit 16 als politischer Gefangener im Knast - Horst Böttge liest am 3. November ab 20 Uhr in Halle (Saale) aus seinem Buch über den Bruder Richard

Magdeburg, 26.10.2016

Richard Böttge ist 16 Jahre alt. Er wohnt in einem Ort in der Lausitz und besucht die Berufsschule. So auch am 12. Januar 1951. Die Schüler sind verärgert über die Zustände an der Schule. Unmut hat sich aufgestaut und braucht ein Ventil. Angestachelt von Mitschülern, verunstaltet Richard in der Schulpause ein Lenin-Bild. Die Schulleitung meldet den Vorfall umgehend. Die Stasi schaltet sich ein. Noch in derselben Nacht wird Richard von Zuhause abgeholt, dann verhört. Der Jungenstreich ist nun eine „politisch motivierte Tat“. Der 16-Jährige kommt nach Bautzen, wo Hunger und zwölf Stunden Arbeitszeit an der Tagesordnung sind, später in den „Roten Ochsen“ nach Halle. Die Eltern schreiben Gnadengesuche. Sie bleiben unbeantwortet. Erst nach 37 Monaten ist die Gefangenschaft für Richard Böttge vorbei.

Horst Böttge hat die Geschichte seines Bruders Richard, der 2014 verstarb, aufgeschrieben. In dem Buch „Drangsaliert und dekoriert – Von der Kunst des Überlebens in der DDR“, im vergangenen Jahr im Mitteldeutschen Verlag Halle erschienen, zeichnet er dessen Lebensstationen nach und schildert auch das Engagement nach 1990 im Bautzen-Komitee und als Zeitzeuge vor Schülern.

Bei einer öffentlichen Lesung am Donnerstag, 3. November 2016, ab 20 Uhr stellt Horst Böttge sein Buch im Hotel „Ankerhof“, Ankerstraße 2a in Halle (Saale), vor. Er wird musikalisch begleitet vom Hallenser Musiker Holger Gottwald (Gitarre). Der Eintritt ist frei

Hintergrund

Die Lesung findet im Rahmen des 22. Halle-Forums statt, des größten Treffens ehemaliger politischer Häftlinge aus verschiedenen Strafvollzugseinrichtungen in Sachsen-Anhalt. Die zweitägige Tagung steht unter dem Titel „Der Umgang mit den Opfern kommunistischer Diktaturen. Aufarbeiten – Entschädigen – Anerkennen“ und ist eine Kooperationsveranstaltung der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt / Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. / Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt, der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e.V., dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e.V.

Pressemitteilung

 

 

Pressemitteilung Nr. A36/2016: EINLADUNG ZUM PRESSEGESPRÄCH - Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern der SED-Diktatur

Magdeburg, 26.10.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 3. und 4. November 2016 findet das 22. Halle-Forum statt, das größte Treffen ehemaliger politischer Häftlinge aus verschiedenen Strafvollzugseinrichtungen in Sachsen-Anhalt. Die zweitägige Tagung steht unter dem Titel „Der Umgang mit den Opfern kommunistischer Diktaturen. Aufarbeiten – Entschädigen – Anerkennen“. In einem Pressegespräch möchten wir Sie insbesondere zur Rehabilitierung und Entschädigung von Opfern der SED-Diktatur informieren.

Wir laden Sie dazu herzlich ein:

wann: am Donnerstag, 3. November 2016, um 12.30 Uhr

wo: in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), am Kirchtor 20b, 06108 Halle (Saale) 

Rede und Antwort stehen Ihnen:

  • Oberstaatsanwalt i.R. Bernhardt Jahntz, Berlin
  • Dr. Clemens Vollnhals, Hannah-Arendt-Institut Dresden
  • Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt
  • Dr. André Gursky, Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale)

Oberstaatsanwalt i. R. Bernhard Jahntz war Ankläger gegen Egon Krenz, ermittelte in der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität (ZERV) und war mit den Mauerschützenprozessen befasst. Er wird zur strafrechtlichen Aufarbeitung der SED-Diktatur sprechen.

Dr. Clemens Vollnhals, Historiker am Hannah-Arendt-Institut Dresden, hat zum Schwerpunkt  der Rehabilitierung und Entschädigung ehemals SED-Verfolgter publiziert.

Wir bitten um eine kurze, formlose Rückinformation, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen können …LStU(at)Justiz.sachsen-anhalt.de

Hintergrund

Das 22. Halle-Forum ist eine Kooperationsveranstaltung der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt, der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt/Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale), der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V./Politisches Bildungsforum Sachsen-Anhalt, der Vereinigung der Opfer des Stalinismus in Sachsen-Anhalt e.V., dem Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e.V.

Presseeinladung

 

 

 

Pressemitteilung des Sächsischen Landesbeauftragten, hier als Nr. A35 / 2016: Der Sächsische Landesbeauftragte und seine Kollegen aus den anderen Bundesländern beim Tag der deutschen Einheit in Dresden

Dresden/Magdeburg, 29.9.2016

Brücken bauen: Der Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen auf der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Dresden

Die Aktivitäten zur Vorbereitung der Einheitsfeier 2016 in Dresden haben längst begonnen. Der Sächsische Landesbeauftragte und seine Kollegen aus den anderen Bundesländern werden vielfach mit eigenen Veranstaltungen oder als Ansprechpartner an einem gemeinsamen Infostand an der Kreuzkirche vertreten sein. …

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A34 / 2016: Landesbeauftragte eröffnet Ausstellung über Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR

Signet der Ausstellung "Hammer - Zirkel - Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR". Es zeigt das Emblem der DDR hinter Stacheldraht.
Signet der Ausstellung

Eröffnung am 23. September in Weißandt-Gölzau

(Magdeburg, 20.9.2016) Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, eröffnet am Freitag, 23. September 2016, in Weißandt-Gölzau, Stadt Südliches Anhalt, die Ausstellung „Hammer – Zirkel – Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR“. Die Wanderausstellung rückt das Thema „Zwangsarbeit im DDR-Strafvollzug“ in den Fokus der Öffentlichkeit. Erstmals wird das Ausmaß der Zwangsarbeit politischer Gefangener in Hafteinrichtungen auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt aufgearbeitet.

Birgit Neumann-Becker: „Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR kann man sich nicht als Arbeiten mit Gemeinschaftsunterkunft vorstellen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen waren geprägt von mangelndem Arbeitsschutz, fehlender Schutzkleidung, schmerzenden Verletzungen sowie Schlafmangel, schlechter Ernährung, Bekleidung und Gesundheitsversorgung. Zum System gehörten auch überhöhte Normen sowie drakonische Strafmaßnahmen bei Arbeitsverweigerung bis hin zum »Nachschlag« – der Haftverlängerung. Weitere konkrete lokale Forschung zu diesem bislang wenig beachteten Thema ist notwendig. Zugleich bedarf es besserer öffentlicher Anerkennung dieses Unrechts und besserer Gesundheits- und Sozialleistungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen.“

Die Eröffnung der Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturregion Anhalt und Bitterfeld e.V. und der Stadt Südliches Anhalt gezeigt wird, beginnt um 15 Uhr im Sport-  und Kulturzentrum Weißandt-Gölzau, Hauptstraße 31B.  Der Autor der Ausstellung, Dr. Christian Sachse, Beauftragter der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), führt in das Thema ein.

Die Ausstellung wird bis zum 4. November 2016 gezeigt, geöffnet immer dienstags von 15 bis 18 Uhr sowie nach vorheriger Anmeldung unter Telefon 03 49 78 / 265 29.

Hintergrund

Zwischen 1945 und 1989 gab es auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt etwa 55 Haftstätten (Untersuchungshaftanstalten, Gerichtsgefängnisse, Strafvollzugsanstalten, Zuchthäuser, Arbeitserziehungskommandos, Haftarbeitslager, Standkommandos, Arbeitskommandos, Polizeilager – ohne MfS). In diesen Haftstätten oder aus ihnen heraus mussten die Gefangenen in etwa 180 Betrieben Zwangsarbeit verrichten. Einsatzbetriebe waren unter anderem das Braunkohlenkombinat Bitterfeld, die Farbenfabrik Wolfen, das Zementwerk Coswig oder die chemischen Kombinate Buna und Bitterfeld.

Verantwortet und ausgebaut von der SED-Führung, ist ein System erkennbar, das auf einer engen Verflechtung von staatlich gelenktem Strafvollzug und der wirtschaftlichen Dimension von Zwangsarbeit beruht. So sorgte die Parteiführung beispielsweise dafür, dass Produktionsspitzen personell abgesichert waren und eingefrorene Kohleproduktionsanlagen oder marode Chemieanlagen weiter betrieben werden konnten. Einsatz-Schwerpunkte von Häftlingen in den ehemaligen Bezirken Halle und Magdeburg waren die Wirtschaftsbereiche Braunkohle, Chemie, Elektromotoren und Reichsbahn. Die schwers­ten und gefährlichsten Arbeitsbedingungen herrschten in der Chemie und im Kupferbergbau.

Dass es auch in den „Jugendhäusern“, den Jugendgefängnissen der DDR, und im Frauen-Strafvollzug Zwangsarbeit gab, belegen Dokumente und Fotografien in weiteren Kapiteln der Ausstellung. Die jüngsten Betroffenen von Zwangsarbeit im Strafvollzug sind heute – 26 Jahre nach der Deutschen Einheit – etwa 40 Jahre alt. In der DDR wurden Jugendliche ab 14 Jahren, dem Alter der Strafmündigkeit, zur Zwangsarbeit eingesetzt. Die teils schweren gesundheitlichen, sozialen und beruflichen Folgen der Zwangsarbeit werden in der Ausstellung ebenfalls thematisiert.

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Pressemitteilung Nr. A33 / 2016: Landesbeauftragte eröffnet in Coswig Ausstellung zu „Jugendopposition in der DDR“

Magdeburg, 15.9.2016

Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, nimmt am Dienstag, 20. September 2016, um 10 Uhr an der Eröffnung der Plakatausstellung „Jugendopposition in der DDR“ im Rathaus von Coswig (Anhalt) teil. 

Frau Neumann-Becker: „Jugendliche sind das Gewissen einer Gesellschaft. In der DDR haben viele Jugendliche den Unterschied zwischen Propaganda und Wirklichkeit erlebt und darunter gelitten. Sie haben den Lügen nicht geglaubt und haben ihre Wahrheit dagegen gesetzt. Diese Jugendlichen, deren Geschichten hier stellvertretend erzählt werden, wollten Wahrhaftigkeit leben. Einige von ihnen haben das mit ihrem Leben bezahlt. Viele der Dargestellten waren 1989 bei der Friedlichen Revolution aktiv dabei: So meldete Katrin Eigenfeld 1989 in Halle das Neue Forum an, Gabriele Stötzer besetzte am 4 Dezember 1989 mit anderen die Stasi-Zentrale in Erfurt.“

Das Anliegen der Sonderausstellung besteht darin, das Interesse Jugendlicher für die Geschichte der Gleichaltrigen in der DDR zu gewinnen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 18 Oppositionelle, die sich in ihrer Jugendzeit der SED-Diktatur entgegengestellt haben. In Texten und anhand von ergänzenden Fotos und Dokumenten wird geschildert, warum und wie sie sich gegen das Regime engagierten und für welche Ideale sie sich einsetzten. Die Porträts sind angesiedelt im Zeitraum von den Nachkriegsjahren bis 1989. Die Ausstellung wurde von der Robert-Havemann-Gesellschaft und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Oktober 2016 im Rathaus der Stadt Coswig (Anhalt), Am Markt 1, von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr zu sehen.

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Pressemitteilung A32/2016: Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen beim 20. Sachsen-Anhalt-Tag in Sangerhausen

Informationen zur Aufarbeitung von Stasi- und SED-Unrecht, Beratungsangebote und Quiz über Alltag und Geschichte der DDR

Magdeburg, 5.9.2016

Die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt ist vom 9. bis 11. September 2016 mit einem Informationsstand beim 20. Sachsen-Anhalt-Tag in Sangerhausen vertreten. „Der Sachsen-Anhalt-Tag ist Ausdruck einer vielgestaltigen Gesellschaft, in der sich Menschen gerne begegnen“, sagt die Landesbeauftragte Birgit Neumann-Becker. „Daran haben alle Aktivitäten des Landes teil. Die Landesbeauftragte mit dem Auftrag der Aufarbeitung von Stasi- und SED-Unrecht gehört hier seit vielen Jahren selbstverständlich dazu und steht für Fragen und Gespräche zur Verfügung. Ich und meine Mitarbeiter/innen laden herzlich zum Besuch an unserem Stand ein.“

Der Stand der Landesbeauftragten befindet sich auf der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“, Parkplatz Innenstadt Nord (Breitbarthstraße/Mühlendamm), und wird gemeinsam mit den Außenstellen Halle (Saale) und Magdeburg des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen präsentiert. Interessierte können sich von Freitag bis Sonntag u.a. über den Stand der Aufarbeitung von Zwangsarbeit politischer Häftlinge oder zu Spezialheimen in der DDR informieren. Sie erfahren Näheres zu den verschiedenen Beratungsangeboten der Landesbeauftragten und können bei einem Quiz ihr Wissen über Alltag und Geschichte der DDR testen.

Die Landesbeauftragte, Frau Neumann-Becker, ist anlässlich der Eröffnung des Sachsen-Anhalt-Tages am Freitag ab 14 Uhr persönlich vor Ort.

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Pressemitteilung A31/2016: 23. August - Europäischer Tag des Gedenkens an die Opfer von Stalinismus und Nationalsozialismus

Magdeburg, 22. August 2016

Auch in Sachsen-Anhalt soll die Erinnerung an die verheerenden Folgen besonders für die osteuropäischen Staaten durch den Hitler-Stalin-Pakt, der 1939 in Moskau durch die Außenminister Molotow und Ribbentrop abgeschlossen wurde, gestärkt werden. Der Vertrag war auf zehn Jahre befristet und ermöglichte es Hitler, ungehindert in Polen einzufallen. Stalin wiederum konnte ungehindert auf Finnland, Estland und Lettland zugreifen.

„Die geheime Aufteilung der Welt bedeutete für Millionen Menschen Krieg, Vertreibung, Gefangenschaft. Die Folgen sind bis heute in den betroffenen Familien und in den betroffenen Staaten wirksam“, sagt Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der DDR in Sachsen-Anhalt.

Zum zweiten Mal in Folge veranstaltet die Landesbeauftragte aus Anlass dieses Gedenktages eine Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem Verein Zeit-Geschichte(n) e.V. Halle (Saale) und der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale).

Vortrag zum Hitler-Stalin-Pakt am 23.8. in Halle (Saale)

Sven Felix Kellerhoff hält am Dienstag, 23. August 2016, in der Gedenkstätte ROTER OCHSE Halle (Saale) den öffentlichen Vortrag: Der Hitler-Stalin-Pakt und „Mein Kampf“. Geschichte einer eigentlich unmöglichen Kooperation. Beginn ist um 17.30 Uhr.

Kellerhoff, leitender Redakteur für Zeit-und Kulturgeschichte der Tageszeitung „Die Welt“ und von „Welt am Sonntag“, beleuchtet in seinem Vortrag die Vorgehensweise der Gestapo und des sowjetischen Geheimdienstes NKWD nach der Unterzeichnung des Paktes. „Ohne diesen Pakt“, so Kellerhoff, „wäre das Massaker von Katyn, im Rahmen dessen der NKWD im Frühjahr 1940 mehr als 4.000 polnische Staatsbürger, darunter viele Offiziere der polnischen Armee ermordet hatte, nicht geschehen“.

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Pressemitteilung A30/2016: Neumann-Becker: Anhaltende soziale Auswirkungen durch verwehrte Bildungsabschlüsse in DDR-Zeit endlich ausgleichen

Gedenken an Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz am 18.8. in Zeitz

Magdeburg, 16. August 2016

Die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, sieht bis heute andauerne, soziale Auswirkungen von SED-Unrecht durch verwehrte Bildungsabschlüsse in DDR-Zeit. Anlässlich des Gedenkens an den Tag der Selbstverbrennung von Pfarrer Oskar Brüsewitz aus Protest gegen die DDR-Kirchen- und Bildungspolitik, der sich am 18. August zum 40. Mal jährt, sagt sie: „Pfarrer Oskar Brüsewitz war ein Mensch, der mit seiner sehr extremen Tat auf Missstände in der DDR aufmerksam gemacht hat. Insbesondere sein Protest gegen die offene Repression von christlichen Kindern und Jugendlichen im Bildungssystem der DDR ist bis heute von großer Bedeutung. Offenbar sah er keine andere Möglichkeit, auf diese Missstände und die Leiden der Jugendlichen aufmerksam zu machen. Bis heute sind die in der DDR verfolgten Schülerinnen und Schüler, also Menschen, denen aufgrund ihrer Weltanschauung die Möglichkeit für Schulabschlüsse und Studium verwehrt wurden, häufig sozial schlechter gestellt. Finanzielle Rehabilitierungsleistungen sind nicht vorgesehen. Gemeinsam mit den Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen setzen ich mich hier seit Jahren für eine Verbesserung für diese Opfergruppe ein.“

Die Landesbeauftragte nimmt am Donnerstag, 18. August 2016, am offiziellen Gedenken der Stadt Zeitz für Oskar Brüsewitz teil. Es beginnt um 10 Uhr mit einer musikalischen Andacht in der Michaeliskirche Zeitz. Bei der anschließenden Kranzniederlegung vor der Kirche, dem Ort der Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz, wird sie ein Gedenkgebinde niederlegen.

Beratungstag für Betroffene von SED-Unrecht

Der Gedenktag ist für die Landesbeauftragte zugleich Anlass, am 18. August von 9 bis 17 Uhr im Rathaus von Zeitz, Altmarkt 1, einen Beratungstag für Betroffene von SED-Unrecht auszurichten. Das Beratungs- und Gesprächsangebot findet zum ersten Mal gemeinsam mit dem Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, vertreten durch Sabine Böhme, und unterstützt von Manfred Buchta von der Beratungsinitiative SED-Unrecht beim Bürgerkomitee Thüringen e.V. statt.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die bis heute in vielfältiger Weise unter verübtem Unrecht durch den SED-Staat leiden, insbesondere an zu Unrecht Inhaftierte, an Verschleppte, an Betroffene von Zersetzungsmaßnahmen des Staatssicherheitsdienstes, an Personen, die Repressalien in Beruf oder Ausbildung ausgesetzt waren oder Eingriffe in Eigentum und Vermögen erfuhren, an Menschen, die nach Akteneinsicht eine Retraumatisierung erlitten, sowie an Angehörige von offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS). Die Beratung erfolgt zu Anträgen nach den SED-Unrechtsbereinigungsgesetzen (strafrechtliche, verwaltungsrechtliche, berufliche Rehabilitierung), zu monatlichen Zuwendungen („Opferrente“), zu Kinderheimen sowie zu Anträgen nach sowjetischer Inhaftierung bzw. Internierung. Das Angebot kann ohne vorherige Anmeldung genutzt werden. Zudem ist eine Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Akten möglich.

„Die Beratungen werden von meiner Behörde seit mehreren Jahren an wechselnden Orten in ganz Sachsen-Anhalt angeboten. Durchschnittlich suchen bei einem Beratungstag 40 Interessierte das Gespräch, weshalb ich auch in Zeitz eine rege Nachfrage erwarte“, so Birgit Neumann-Becker.   

Freya Klier stellt Buch über Oskar Brüsewitz vor

Die Landesbeauftragte ist auch Mitinitiatorin einer öffentlichen Lesung am Freitag, 19. August 2016, im Friedenssaal im Zeitzer Rathaus, bei der die Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin Freya Klier ihr Buch „Oskar Brüsewitz. Leben und Tod eines mutigen DDR-Pfarrers“ vorstellt. Die Autorin zeichnet darin das Leben und Wirken von Brüsewitz sowie die Auswirkungen seiner Selbstverbrennung nach. „Sein Flammentod schlug hohe politische Wellen, der extrem öffentliche Protest rührte an den Grundfesten des Überwachungsstaates“, so Klier, die am 6. November 2016 in der Frankfurter Paulskirche der Franz-Werfel-Menschenrechtspreis der Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen für ihr Lebenswerk erhält.

Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Es ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, der Evangelischen Kirchengemeinde Zeitz, der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e. V., der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt und der Stadt Zeitz.

Hintergrund Oskar Brüsewitz

Oskar Brüsewitz, 1929 auf dem Gebiet des heutigen Litauens geboren, war Pfarrer der Evangelischen Kirche in Rippicha, eine kleine Gemeinde südlich von Zeitz. Er protestierte am 18. August 1976 vor der Zeitzer Michaeliskirche mit zwei Plakaten gegen die DDR-Bildungspolitik mit ihrer Unterdrückung junger Christen in Schulen, übergoss sich mit Benzin und zündete sich an. Brüsewitz kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus in Halle (Saale), wo er am 22. August verstarb.

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 29 / 2016: Landesbeauftragte wirbt für mehr Anerkennung für Maueropfer und deren Familien

Magdeburg 11. August 2016

Rund 140 Menschen sind an der Berliner Mauer und rund 900 Menschen sind an der innerdeutschen Grenze getötet worden. Bis heute erfahren die Angehörigen der Getöteten in ihrem gesellschaftlichen Umfeld kaum Mitgefühl und Anerkennung. Viele tragen schwer an dem Schicksal des Verlustes eines Kindes, Familienangehörigen oder Freundes. Staatliche Stellen informierten die Angehörigen oft nicht korrekt. Bis heute sind nicht alle an der Berliner Mauer und innerdeutschen Grenze zu Tode gekommenen Menschen beigesetzt, weil die Leichname durch Verantwortliche nicht herausgegeben wurden.

Angehörige tragen teilweise bis heute an ihrer Verfolgung durch die Staatssicherheit, die Justiz der DDR, die gesellschaftliche Ächtung und die Angst, selbst in den Fokus des Unrechtssystems zu geraten. Nicht wenige Menschen wurden in der DDR wegen Mitwisserschaft und Nichtanzeige zu Haftstrafen verurteilt. Viele Menschen können bis heute über den Tod ihrer Angehörigen an der Ost-West-Grenze nicht sprechen.

Die Landesbeauftragte tritt dafür ein, dass nach Möglichkeiten für die Erinnerung an die Opfer des kommunistischen Grenzregimes gesucht wird. Es ist Teil unserer Humanität, an Opfer von Gewaltverbrechen zu erinnern. Dazu könnten in den Heimatorten die Lebensgeschichten von Grenzopfern erzählt werden. 

So erinnert etwa in Bratislava seit dem 9.8.2016 ein Denkmal an den vor 30 Jahren dort an der slowakisch-österreichischen Grenze von abgerichteten Grenzhunden tödlich verletzten Hartmut Tautz an den damals 18 Jährigen Magdeburger Abiturienten. (siehe PM 28 / 2016 LStU vom 8.8.2016)

Am Sonnabend, dem 13. August jährt sich zum 55. Mal der Bau der Berliner Mauer. Was einst zusammen gehörte – Berliner Stadtbezirke mit ihren Menschen und Familien – sollte über Nacht getrennt werden.

In der DDR und z. B. in der Tschechoslowakei war die Grenze nach Westeuropa bereits viel früher befestigt und gegen Grenzübertritte abgesichert worden.

Nicht nur für DDR-Bürger sondern auch für Menschen aus anderen Ostblockländern gab es in Berlin die letzte Möglichkeit, den kommunistischen Einflussbereich zu verlassen. Mit dem Bau der Berliner Mauer wurde Ihnen diese letzte Chance genommen.

Was folgte, war die Implementierung eines brutalen Grenzregimes an der Berliner Mauer, an der innerdeutschen Grenze und an den anderen Grenzen osteuropäischer Länder zu Westeuropa.

Es gehört zu den Kennzeichen eines diktatorischen Regimes, die grundlegenden Menschen-und Freiheitsrechte einzuschränken. Obwohl die DDR 1974 den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte unterzeichnet hatte, der einen Artikel über Reisefreiheit enthält, wurde dieser Vertrag niemals in nationales Recht umgesetzt. Sogenannte Republikflucht stand unter Strafe, die Grenze wurde nicht nur durch Stacheldraht, Mauern und Zäune, durch breite Sperrgürtel sondern auch durch Minen, Selbstschussanlagen, abgerichtete Hunde und einen Schießbefehl gegen die Bevölkerung „gesichert“.

Pressemitteilung

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 28 / 2016: Gedenkstätte in Bratislava erinnert an Tod eines Magdeburgers bei Flucht vor 30 Jahren. Eröffnung am 9.8.2016, 11 Uhr

Gemeinsame Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung und der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

Magdeburg, 8. August 2016

Zum Gedenken an den Tod des 18-jährigen Magdeburgers Hartmut Tautz  bei einem Fluchtversuch in den Westen vor 30 Jahren wird morgen (9. August) eine Gedenkstätte in Bratislava-Petržalka eingeweiht. Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, und die Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Birgit Neumann-Becker, sind bei dem Gedenken in der Slowakei dabei.

Sie sei sehr dankbar, dass auf diese beeindruckende und einfühlsame Weise an den Tod und die furchtbaren Todesumstände von Hartmut Tautz und anderer Menschen erinnert werde, erklärte die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheits-dienstes der ehemaligen DDR. „Es gehört zu unserer Humanität, dass wir die Last unserer Geschichte tragen und versuchen, sie zu verstehen. Der Tod von Hartmut Tautz ist nicht vergessen.“ Es sei gerade heute wichtig, an die unmenschlichen Bedingungen der Grenze zwischen Ost und West zu erinnern, unterstrich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel.  „Deshalb braucht es solche Gedenkorte, die die schmerzhaften Narben der Teilung wach halten“, so der Direktor weiter.

Der aus Magdeburg stammende Hartmut Tautz war am 8. August 1986 gegen 22.30 Uhr nur 22 Meter von der österreichischen Grenze entfernt von speziell abgerichteten sogenannten „selbstständig angreifenden Hunden“ des Grenzschutzes der kommunistischen Tschechoslowakei attackiert und schwer verletzt worden. Durch die unterlassene Hilfeleistung der Grenzsoldaten kam er erst sehr spät ins Krankenhaus, wo er am 9. August an den Folgen seiner Verletzungen starb.

30 Jahre später soll durch das slowakische Institut für nationales Gedenken, die „Platform of European Memory and Conscience“ aus Prag und die Regionalregierung aus Bratislava ein neugestalteter und bei einem Künstler in Auftrag gegebener Gedenkstein in Dienst genommen werden. Die Gedenkstätte befindet sich in der Nähe des Tatortes am Rande von Bratislava-Petržalka.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der >> Pressemitteilung.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung Nr. B 65 / 2016: Erstmals gemeinsamer Beratungstag von Sachsen-Anhalt und Thüringen für Betroffene von SED-Unrecht. Magdeburg, 3.8.2016

Freya Klier liest in Zeitz aus ihrem Buch über Oskar Brüsewitz

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

 

Die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Birgit Neumann-Becker, richtet zum ersten Mal gemeinsam mit der Vertreterin des Landesbeauftragten des Freistaates Thüringen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Frau Böhme, und unterstützt von Manfred Buchta von der Beratungsinitiative SED-Unrecht beim Bürgerkomitee Thüringen e.V. einen Beratungstag für Bürgerinnen und Bürger aus. Anlass ist der Tag der Selbstverbrennung von Pfarrer Oskar Brüsewitz vor der Michaeliskirche Zeitz, der sich am 18. August zum 40. Mal jährt.
An diese Protestaktion gegen das DDR-Regime erinnert auch die Bürgerrechtlerin und Buchautorin Freya Klier in einer Lesung in Zeitz.

Beratungs- und Gesprächsangebot – ohne Voranmeldung
Der gemeinsame Sprechtag von Sachsen-Anhalt und Thüringen für Betroffene von SED-Unrecht findet statt:
wann: am Donnerstag, 18. August 2016, von 9 bis 17 Uhr
wo:     im Rathaus der Stadt Zeitz, Raum 119, Altmarkt 1, 06712 Zeitz

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Freya Klier liest im Friedenssaal

In ihrem Buch „Oskar Brüsewitz. Leben und Tod eines mutigen DDR-Pfarrers“ zeichnet Freya Klier das Leben und Wirken von Brüsewitz sowie die Auswirkungen seiner Selbstverbrennung nach. Klier: „Der Flammentod schlug hohe politische Wellen, der extrem öffentliche Protest rührte an den Grundfesten des Überwachungsstaates.“
Im Rahmen einer öffentlichen Lesung stellt sie ihr Buch in Zeitz vor:
wann: am Freitag, 19. August 2016, ab 19 Uhr
wo:     im Rathaus der Stadt Zeitz, Friedenssaal, Altmarkt 1, 06712 Zeitz

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der >> Pressemitteilung.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 26 / 2016: Ausstellung: Hammer. Zirkel. Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR. Eröffnung am 21.6.2016, 13.30 Uhr

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

20. Juni 2016

 

Am Dienstag, den 21. Juni 2016, wird um 13.30 Uhr im Rathaus von Naumburg die Ausstellung „Hammer. Zirkel. Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR“ eröffnet, mit der erstmals grundlegend über die Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt informiert wird. Autor ist Dr. Christian Sachse, Beauftragter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) für das Thema Zwangsarbeit. Die Landesbeauftragte und Herr Dr. Sachse werden an der Ausstellungseröffnung teilnehmen und Grußworte sprechen.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der >> Pressemitteilung.

i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 25 / 2016: Tag der Offenen Tore in der einstigen Strafvollzugseinrichtung Naumburg am 18.6.2016

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

18. Juni 2016

Von der Gegenwart einer schwierigen Vergangenheit:
Ca. 280 Menschen folgten der Einladung einer Initiative ehemaliger politischer Häftlinge, die ihre Haftzeit in Naumburg verbüßt hatten, mitgetragen von Angehörigen und Freunden, die offenen Tore des ehemaligen Gefängnisses zu durchschreiten.
Der Tag begann mit einer Matinee bei dem der Sprecher der Initiative Erinnerungsort Gefängnis Naumburg Michael Naue, OB Bernward Küper und die Landesbeauftragte für Stasiunterlagen Birgit Neumann-Becker sprachen.
Ein Zeitzeugengespräch mit ehemaligen politischen Häftlingen verdeutlichte nicht nur den Zwang und das repressive Haftsystem sondern auch die Potenziale junger talentierter kreativer Menschen die durch die Inhaftierung gefährdet wurden.
Zeitzeugen führten den ganzen Tag über in kleinen Gruppen durch ihre ehemalige Haftanstalt und begegneten dort neben vielen ehemaligen Mithäftlingen, interessierten Naumburg auch ehemaligem Wachpersonal.


Die Landesbeauftragte unterstützt die Naumburger Initiative, die zur Aufarbeitung von SED- Diktatur beiträgt. …

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i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 24 / 2016: Einladung zur Buchpräsentation: Traumatisierung durch politisierte Medizin in Halle (Saale) am 24.5.2016

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt.

12. Mai 2016

Denunziation. Isolierung. Traumatisierung.
In der DDR kam es zu Zwangseinweisungen von Mädchen und Frauen ab dem zwölften Lebensjahr in geschlossene Venerologische Stationen. Die dortige medizinische Behandlungen und der Aufenthalt in den Stationen führten zu schweren Traumatisierungen der Zwangseingewiesenen.

Präsentation: Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg …

Dienstag, 24. 5., 18.00 Uhr
Stadtmuseum Halle – Christian-Wolff-Haus, Große Märkerstraße 10, 06108 Halle (Saale)

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i.V. Herr Dr. Laßleben

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 22 / 2016: Bundeskongress würdigt Widerstand der Demokraten gegen Stalinisierung – Justizministerin Kuder für verbesserte Rehabilitierungsregelungen. Rostock, 24. April 2016

Pressemitteilung der Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung Aufarbeitung.

24. April 2016

Rostock. Die Vereinigung von SPD und KPD vor 70 Jahren ist mit Recht als Zwangsvereinigung zu bezeichnen, so Prof. Dr. Beatrix Bouvier auf dem 20. Bundeskongress der Landesbeauftragten und der Bundesstiftung Aufarbeitung mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen. Der Kongress tagte vom 22. bis 24. April in Rostock zum Thema „Zwangsvereinigung. Der Zusammenschluss von SPD und KPD 1946 und das Parteiensystem in Ostmitteleuropa“. …

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Pressemitteilung Nr. A 21 / 2016: Bundeskongress … zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen 22.-24. April 2016 in Rostock

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik.

Pressetermin:

Pressegespräch: 22. April 2016, um 16:00 Uhr, Radisson Blu Hotel, Lange Straße 40, 18055 Rostock

22. April 2016 // 18:00 Uhr

Zwangsvereinigung. Der Zusammenschluss von SPD und KPD 1946 und das Parteiensystem in Ostmitteleuropa

20. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen vom 22. bis 24. April 2016 in Rostock


Mehr als 200 Teilnehmer werden vom 22. bis 24. April 2016 in Rostock zum 20. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen erwartet. …

Über den Link können Sie das gesamte Tagungsprogramm abrufen.

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Pressemitteilung Nr. A 16 / 2016: Die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen übergibt den 22. Tätigkeitsbericht der Behörde an den Landtagspräsidenten. Magdeburg, 1. März 2016

Die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen übergibt den 22. Tätigkeitsbericht der Behörde.

Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind:
Beratung von SED-Verfolgten,
• Akteneinsicht und Aufarbeitung,
• Überprüfungen auf eine eventuelle Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit,
• Neuausrichtung der Erinnerungskultur.

Die Landesbeauftragte fordert in ihrem Bericht die Verbesserung der Entschädigung und eine verbesserte Anerkennung der Verfolgten der SED-Diktatur.
Die Lebensleistungen der Opfer der kommunistischen Diktaturen müssen besser anerkannt werden
Die Studie „Zivilcourage würdigen“, die am 13. November 2015 im Auftrag der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde, berichtet zur Lage der Opfer des Kommunismus in den Staaten der EU. In keinem untersuchten Land ist die Lage befriedigend.
In Deutschland besteht eine Diskrepanz zwischen der politischen Intention der Rehabilitierung und den gesetzlichen Normen. In den Beratungen erleben wir Menschen, die in Grenzfällen oder „Gerechtigkeitslücken“ stecken, deren Verfolgung nicht rehabilitierbar ist, weil sie nicht ‚schwer genug‘ geschädigt worden sind oder weil ihre Fallkonstellation in den Gesetzen nicht abgebildet ist. Die Gerechtigkeitslücke entsteht durch eine faktisch verweigerte Anerkennung der Lebensleistung SED-Verfolgter und der Wiederholung von Konflikten mit staatlichen Stellen.

Zum Tätigkeitsbericht
Um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewährleisten, orientiert sich der 22. Tätigkeitsbericht im Wesentlichen an der Struktur der früheren Berichte.


Zur Pressemitteilung (PDF-Datei) >>

 

Birgit Neumann‐Becker, Landesbeauftragte für Stasiunterlagen in Sachsen‐Anhalt

22. Tätigkeitsbericht als gezippte PDF-Datei (1,8 MB)

(seit 11.15 Uhr ohne „Sperrfrist“-Vermerk)

 

 

Pressemitteilung Nr. 90/2015: Die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen begrüßt den Gesetzesbeschluss des Landtags von Sachsen-Anhalt hinsichtlich seiner Wirkung für die SED-Verfolgten. Magdeburg, 12.11.2015

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Datum: 12.11.2015

Die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen begrüßt den Gesetzesbeschluss des Landtags von Sachsen-Anhalt hinsichtlich seiner Wirkung für die SED-Verfolgten.
Sie würdigt das Bekenntnis des Landtages zur weiteren Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt.
Für die Unterstützung der Betroffenen hat Sachsen-Anhalt damit eine solide Grundlage geschaffen. Es gibt keinen Schlussstrich.

Thema: Ursprünglich: Entwurf eines Gesetzes über die Beauftragte oder den Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur 
(Aufarbeitungsbeauftragtengesetz Sachsen-Anhalt – AufArbG LSA), Drs. 6/4099
jetzt:
Gesetz über die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (AufarbBG LSA), Drs. 6/4525.

Am Donnerstag, den 12. November 2015 hat der Landtag Sachsen-Anhalts den Gesetzentwurf vom 28.5.2015 in der Fassung der Beschlussempfehlung des Rechtsausschusses vom 3.11.2015 angenommen. Damit wird zugleich der Auftrag des Landtagsplenums aus der Drs. 6/2973 erfüllt, das Amt der Landesbeauftragten neu zu orientieren und zu verstetigen.
Die Gesetzesänderung berücksichtigt auch Themen, die sich in der Tätigkeit der Landesbeauftragten seit der Erstformulierung des Gesetzes 1994 zusätzlich ergeben haben, und die zwischenzeitlich auch schon bei der Zuweisung der Haushaltsmittel durch den Haushaltsgesetzgeber zum Teil mit berücksichtigt wurden, wie die Verstärkung von Beratungen SED-Verfolgter und die Unterstützung der politischen Bildung.


Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, den 12. November 2015 

>> gesamte Pressemitteilung als PDF-Datei 

 

Jetzt verkündet als AufarbBG LSA vom 10. Dezember 2015, GVBl. 2015, 627

 

 

 

Pressemitteilung Nr. 87/2015: Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen: Ausstellung im Landtag: Hammer. Zirkel. Stacheldraht. Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR. Magdeburg, 11.11.2015

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Datum: 11.11.2015

Die Landesbeauftragte fordert und fördert die umfassende und konkrete Aufarbeitung und Dokumentierung von Zwangsarbeit politischer Häftlinge in Sachsen-Anhalt. Sie fordert die bessere öffentliche Anerkennung und Unterstützung der von ihren Folgen betroffenen Menschen und ihrer Angehörigen durch verbesserte Gesundheits- und Sozialleistungen.

Ausstellung im Landtag Sachsen-Anhalt, Domplatz 3–4, 39104 Magdeburg

Öffnungszeiten:  werktags 8–18 Uhr

Sie unterstützt deshalb auch die Initiative zur Errichtung eines Erinnerungsortes in der ehemaligen Strafvollzugseinrichtung Naumburg. Dort war die Quote politischer Gefangener besonders hoch. Sie mussten bei der Reichsbahn, in der Braunkohle und an anderen Stellen Zwangsarbeit leisten.

Am Mittwoch, den 11. November 2015 hat im Landtag Sachsen-Anhalts die Ausstellung Hammer • Zirkel • Stacheldraht Premiere, in der erstmals grundlegend über die Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt informiert wird. Autor ist Dr. Christian Sachse, Beauftragter der UOKG für das Thema Zwangsarbeit.
Zwangsarbeit gehörte zu den Kennzeichen der SED-Diktatur. In der DDR war jede/r zur Arbeit verpflichtet und konnte bei Verweigerung mit Haft bestraft werden.


Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, den 11. November 2015 

>> gesamte Pressemitteilung als PDF-Datei 

 

 

Pressemitteilung Nr. 79.2/2015: Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen fordert Errichtung eines Dokumentations- und Begegnungszentrums im ehemaligen Jugendwerkhof. Magdeburg, 13.10.2015

Pressemitteilung der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Datum: 13.10.2015

Für die Aufarbeitung der repressiven Jugendhilfe in der DDR darf es keinen Schlussstrich geben:

Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen fordert Errichtung eines Dokumentations- und Begegnungszentrums im ehemaligen Jugendwerkhof als Ort für Erinnerung, Aufarbeitung und Perspektiventwicklung für ehemalige Heimkinder und deren Angehörige in Sachsen-Anhalt

Im System der Spezialheime der ehemaligen DDR wurden über 40 Jahre hinweg Menschen- und Kinderrechte, das Erziehungsrecht der Eltern, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Religionsausübung systematisch und teilweise schwer verletzt. Die Folgen wirken bis heute fort und beeinträchtigen die Betroffenen und ihre Angehörigen hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten.

Ralf Marten beschreibt im neu vorgelegten Band für Sachsen-Anhalt 48 Spezialheime, die neben den normalen Kinderheimen bestanden. Damit entsteht erstmalig eine Topographie der Jugendwerkhöfe, Durchgangslager und Spezialheime auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt in den früheren Bezirken Halle und Magdeburg.

Ralf Marten: Ich nenne es Kindergefängnis.
Spezialheime in Sachsen-Anhalt und der Einfluss der Staatssicherheit auf die Jugendhilfe der DDR
Studienreihe der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Bd. 4


Birgit Neumann-Becker, Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen in Sachsen-Anhalt

Magdeburg, den 13. Oktober 2015 

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Ausstellung in Weißandt-Gölzau (Foto vom 27.9.2016)

Ausstellung in Südliches Anhalt
siehe PM A 34 / 2016 vom 20.9.2016

Ausstellung in Coswig (Foto vom 20.9.2016)

Ausstellungseröffnung Coswig
siehe PM A 33 / 2016 vom 15.9.2016

Gedenkstätte in Bratislava ... (Fotos vom 9.8.2016)

Gedenkstätte in Bratislava: Ansprache Birgit Neumann-Becker
Gedenkstätte in Bratislava: Ansprache Birgit Neumann-Becker. Foto: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Gedenkstätte in Bratislava: Gedenktafel
Gedenkstätte in Bratislava: Gedenktafel. Foto: Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt – siehe PM A 28 vom 8.8.2016

Weggesperrt in der "Tripperburg": Sendung FAKT vom 10.5.2016, 21.45 Uhr, Quelle: Das Erste/MDR

Weggesperrt in der "Tripperburg"
DasErste, Quelle: ARD Bild zur Sendung FAKT, Quelle: Das Erste/MDR

Rund 100.000 Frauen wurden in DDR-Polikliniken zwangseingewiesen. Wegen angeblicher Geschlechtskrankheiten. Viele wurden zudem als billige Versuchskaninchen missbraucht. (06:35 Minuten); nicht mehr in der Mediathek

siehe PM Nr. A 24 / 2016 vom 12.5.2016

Medienecho zur Vorstellung des 22. Tätigkeitsberichts am 1.3.2016

„Die Vergangenheit verjährt nicht“ (Landtag Sachsen-Anhalt); nicht mehr abrufbar

Stasi-Opfer leiden unter Gerechtigkeitslücken

Mangelnde Anerkennung von Opfern der SED-Diktatur

22. Tätigkeitsbericht der Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen (hallelife.de); nicht mehr abrufbar

Statement des rechtspolitischen Sprechers …

siehe PM Nr. A 16 / 2016 vom 1.3.2016

zum Archiv der Plenarsitzungen des Landtags Sachsen-Anhalt

Archiv der Plenarsitzungen des Landtags Sachsen-Anhalt (dort 100. Landtagssitzung, TOP 2)

siehe PM Nr. 90 / 2015 vom 12.11.2015

Ausgebeutet für Westfirmen: DDR-Zwangsarbeiter in der Chemieindustrie: REPORT MAINZ, 06.10.2015, 21:45 Uhr

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