Anzahl der Einträge: 5 / bitte auch die Unter-Seiten beachten – Aktualisierung: 13.6.2018

Zeitgleich, spätestens aber nach 1 bis 2 Monaten werden die „aktuellen“ Einträge den „Themen“ zugeordnet (Beiträge ab 2014).

Die Seiten „Termine“ und „Beratungstage“ sind als Unter-Seiten zu „Aktuelles“ eingeordnet.

Auf weiteren Unter-Seiten finden Sie regelmäßige Beteiligungen an größeren Veranstaltungen (Sachsen-Anhalt-Tag usw.), auch in der Rückschau (19.1.2017).

 

 

Zwischen Schweigen und Sprechen. Innerfamiliäre Kommunikation über politische Verfolgung in der SBZ/DDR

Symbolbild Bundeskongress 2018

22. Bundeskongress der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Verfolgtenverbänden und Aufarbeitungsinitiativen vom 8. bis 10. Juni 2018 in Potsdam

Mit der Friedlichen Revolution, dem Ende der SED-Diktatur, sind die einschneidenden Erfahrungen ehemals politisch Verfolgter und ihrer Angehörigen nicht verschwunden. Sie prägen auf unterschiedliche Weise das Leben jedes Einzelnen, das Zusammenleben der Familie oder ihr Auseinanderbrechen. Den Betroffenen fällt es oftmals schwer, über ihr widerständiges Handeln und verunsichernde Verfolgungserfahrungen mit anderen zu sprechen. Nicht selten verstummen sie zeitweilig oder dauerhaft, weil sie keine Worte finden, mit denen sie ihr Erleben anderen vermitteln können.

Diejenigen, die sprechen wollten, hielten sich zurück, um ihnen nahestehende Menschen mit ihrer Erzählung nicht in Gefahr zu bringen und vor allem ihre Kinder nicht damit zu belasten. Insbesondere die Kinder und Partner oder andere nahe Angehörige waren jedoch direkt oder indirekt vom geleisteten Widerstand und den Verfolgungsmaßnahmen betroffen. 

Der diesjährige Bundeskongress will den Fragen nachgehen, ob und wie das unterschiedliche Erleben beschwiegen und besprochen wurde bzw. wird. Wie kann es heute gelingen, diese Erfahrungen miteinander zu teilen und welche Impulse können von der innerfamiliären Aufarbeitung ausgehen, um das Erlebte in unser kulturelles Gedächtnis aufzunehmen? 

Bundeskongress
Freitag, 8. Juni bis Sonntag, 10. Juni 2018

Seminaris SeeHotel Potsdam, An der Pirschheide 40, 14471 Potsdam 

Eine Teilnahme ist nur mit Anmeldebestätigung möglich. 

Veranstalter
Konferenz der Landesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR, zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Folgen der kommunistischen Diktatur Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

Pressemitteilung Nr. A 8 / 2018: Einladung zur Fortbildungsveranstaltung/Buchlesung in Berlin: Betriebsgesundheitswesen und Arbeitsmedizin in der DDR am Beispiel des Bezirkes Magdeburg. Magdeburg, 2.5.2018

Zeit:        Dienstag,  22. 5.,     16 – 18 Uhr

Ort:         Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Moderation:    Birgit Neumann-Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Präsentation:    Prof. Dr. Florian Steger, Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm

Eintritt frei.   
Um Anmeldung mit dem Hinweis „22.05.2018“ wird gebeten bis zum 17.05.2018 per E-Mail an:
veranstaltungen(at)lv.stk.sachsen-anhalt.de

Veranstalter:    Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und Stiftung Arbeitsmedizin und Prävention

Birgit Neumann-Becker: „Dieser Band zeigt am Beispiel des Bezirks Magdeburg, wie in der DDR unter staatlicher Aufsicht und mit staatlicher Anordnung unverantwortlich die Gesundheit von Beschäftigten dauerhaft gefährdet und teilweise auch zerstört wurde. Mangelnde Arbeitssicherheit, überalterte Produktionsanlagen, tödliche Unfälle und frisierte Bilanzen sind Bestandteile gescheiterter sozialistischer Planwirtschaft, deren Preis die Arbeiter zu zahlen hatten.“

Prof. Dr. Florian Steger ist seit 2016 Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Ulm und war zuvor Direktor am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Er ist gemeinsam mit Carolin Wiethoff Autor des 2018 erschienenen Buches „Betriebsgesundheitswesen und Arbeitsmedizin im Bezirk Magdeburg“ und wird im Rahmen der Veranstaltung die zentralen Studienergebnisse hieraus vorstellen.

>> Zur offizielle Einladungskarte (PDF-Datei)

>> Zur Pressemitteilung (PDF-Datei).

 

 

 

Pressemitteilung Nr. A 7 / 2018: Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur übergibt den Tätigkeitsbericht 2017/2018 der Behörde an die Landtagspräsidentin. Magdeburg, 20. März 2018

Die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, hat heute der Präsidentin des Landtages Sachsen-Anhalts, Gabriele Brakebusch, den Tätigkeitsbericht 2017/2018 der Landesbehörde übergeben.

Die Neufassung des Gesetzes zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist seit 1.1.2017 in Kraft.  Am 8. März 2018 wurde die Landesbeauftragte kurz vor Ablauf ihrer Amtszeit mit der erforderlichen Stimmenmehrheit für eine zweite Amtsperiode gewählt.

Birgit Neumann-Becker: „Die Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine gute Investition in die Zukunft. Im vergangenen Jahr wurde durch eine Reihe von Zeitzeugengesprächen und Projekten in Schulen Wissen und Erfahrungen zur Zeit der SBZ/ DDR an Schülerinnen und Schüler vermittelt. Dazu gehört auch ein multimediales Projekt zum Jugendwerkhof Burg. Zur Aufarbeitung ist weiter auch die Anerkennung und Rehabilitierung der Opfer der SED-Diktatur von großer Bedeutung. Dazu leistete die Landesbeauftragte in ca. 2000 Gesprächen Betroffenen konkrete Unterstützung.“

Die Landesbeauftragte berichtet neben anderem über folgende Schwerpunkte aus dem Jahr 2017:
•    Nach 25 Jahren: Zur Bedeutung der SED- Unrechtsbereinigungsgesetze und ihrer Umsetzung,
•    Stasi- Akten: Einsicht und Aufarbeitung wurden fortgeführt 
•    Beratung von SED-Verfolgten und Diktatur-Opfern wurde ausgebaut 
•    Politische Bildung und Schulprojekte wurden um ein multimediales Projekt erweitert
•    Die Aufarbeitung und Information der Öffentlichkeit wurde Forschungsprojekte, Publikationen und Öffentlichkeitsarbeit wurde.

Zur Pressemitteilung (PDF-Datei) >>

 

Birgit Neumann‐Becker, Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Tätigkeitsbericht als gezippte PDF-Datei (3,3 MB)

(seit 20.3.2018, 12.30 Uhr ohne „Sperrfrist“-Vermerk)

 

 

Unter kommunismusgeschichte.de präsentiert die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ab sofort umfangreiche Informationen und Materialien zur Kommunismusgeschichte. Unter anderem wird die neue Wissensplattform mittelfristig alle Ausgaben des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung (JHK) als E-Book zugänglich machen. Zum Start der Website sind dort nicht nur die Jahrgänge 2005 bis 2015 der wichtigsten deutschsprachigen Jahresschrift zur Kommunismusgeschichte durchsuchbar. Gleiches gilt für über 5.500 Biografien der deutschen Kommunismus- und DDR-Geschichte sowie bekannter und unbekannter Persönlichkeiten, die im Ostblock in Opposition zu den kommunistischen Diktaturen standen. In derzeit rund 70 Podcasts können auf der Webseite Diskussionen und Vorträge zur Kommunismusgeschichte nachgehört werden. Namhafte Historikerinnen und Historiker haben für kommunismusgeschichte.de individuelle Leseempfehlungen verfasst. Darüber hinaus weist die neue Internetressource den Weg zu einschlägigen Forschungseinrichtungen, Bibliotheken, Archiven, Museen sowie Gedenkstätten; sie verzeichnet Bildungsmaterialien sowie Hinweise auf Spiel- und Dokumentarfilme. Der Bereich „Aktuelles“ informiert über Veranstaltungen sowie Konferenzen und verlinkt auf aktuelle Medienberichterstattung zum Thema.

Das Angebot richtet sich an Studierende, Wissenschaftler, Mittler der historischen Bildung, Lehrer und Journalisten, die mit kommunismusgeschichte.de erstmals ein breites Informations- und Rechercheangebot zum Thema unter einer zentralen Adresse erhalten. Darüber hinaus bietet eine illustrierte Zeitleiste, die Schlaglichter auf die Geschichte des internationalen Kommunismus im 20. Jahrhundert wirft, und eine interaktive Karte auch dem zeithistorisch interessierten Bürger einen Einstieg in die Website. Ein zentrales Suchfeld ermöglicht dem Nutzer eine freie Suche, deren Ergebnisse für alle Kategorien übersichtlich und nach Relevanz sortiert dargestellt werden. Die Seite wird im Verlauf des Jahres 2017 kontinuierlich erweitert und ausgebaut.

Neue Ausstellung zur Kommunismusgeschichte

 

 

Zeitzeugen gesucht – TUD-Projekt untersucht, warum viele Bürger ihre Stasi-Unterlagen nicht einsehen wollen

Wir suchen Zeitzeugen/innen
© ritfuse/shutterstock.com

Der Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der TU Dresden forscht in Zusammenarbeit mit dem MPI für Bildungsforschung, Berlin zum Thema:

Gewolltes Nicht-Wissen. Zu Kontexten, Gründen und Auswirkungen der Nichteinsichtnahme in die eigenen Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit

1992 wurden die Archive des Ministeriums für Staatssicherheit geöffnet. Dennoch verzichten viele Menschen bis heute auf die Einsichtnahme in die Unterlagen, die die Staatssicherheit über sie angelegt hat. Dieses Thema greift das Forschungsprojekt „Gewolltes Nicht-Wissen: Zu Kontexten, Gründen und Auswirkungen der Nichteinsichtnahme in die eigenen Unterlagen beim Ministerium für Staatssicherheit“ am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der TU Dresden auf. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin wollen die Wissenschaftler herausfinden, warum manche Personen auf eine Einsichtnahme in ihre Stasi-Unterlagen verzichten.

Gesucht werden Interviewpartner, die zu einem Zeitpunkt vor 1989 in der DDR gelebt haben und vermuten, dass Unterlagen über sie gesammelt wurden, aber bisher auf die Einsichtnahme, verzichtet haben. „Uns interessiert der Entscheidungsprozess der Menschen. Welche Motive haben die Entscheidung beeinflusst? Wann fiel diese Entscheidung? Hat sich die Entscheidung mit der Zeit geändert? Welche Erwartungen und vielleicht auch Befürchtungen waren und sind für diese Entscheidung wesentlich?“ erklären Dorothea Möwitz und Christiane Steigel vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich Personen melden, die ihre Erfahrung mit uns teilen und uns an ihrem Entscheidungsprozess teilhaben lassen. Im Interview sollen sie zu Wort kommen. Dafür haben auch ausreichend Zeit eingeplant.“

Die Daten der Interviews werden anonymisiert verwendet und nach den Regeln des Schutzes personenbezogener Daten genutzt.

Für außerhalb der Region Dresden wohnende Interviewpartner besteht nach Absprache die Möglichkeit, dass die interviewenden Wissenschaftler solche Interviewpartner besuchen.

Interessenten können sich jederzeit bei Dorothea Möwitz und Christiane Steigel melden. Beide werden die Interviews führen und stehen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung:

Tel.: +49 (0) 351 463-39716 (erreichbar Mo–Mi von 9–18 Uhr)
research_nng(at)mailbox.tu-dresden.de
 

Weitere Informationen zur Studie gibt es unter: https://www.tu-dresden.de/gsw/gewolltes_nichtwissen

 

© Sven Geise/TUD 

 

Mitmachen: Logo herunterladen!Logo Weltoffen

Die Aufarbeitungsbeauftragte Sachsen-Anhalt beteiligte sich beim 22. Bundeskongress 8. bis 10.6.2018 in Potsdam

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke bei der Kongresseröffnung
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke bei der Kongresseröffnung
Infotisch der Aufarbeitungsbeauftragten Sachsen-Anhalt beim 22. Bundeskongress
Infotisch der Aufarbeitungsbeauftragten Sachsen-Anhalt beim 22. Bundeskongress
Ausstellung: „Von Sprachlosigkeit befreien“
Ausstellung: „Von Sprachlosigkeit befreien“
Schlussplenum „Reflexion“ mit Curt Stauss
Schlussplenum „Reflexion“ mit Curt Stauss

(siehe PM vom 10.6.2018)

 

 

@sachsenanhalt twitterte zur Übergabe:

Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an MP Haseloff
Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an MP Haseloff

Die Beauftragte des Landes #SachsenAnhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, übergibt ihren Tätigkeitsbericht 2017/2018 an Ministerpräsident @reinerhaseloff (StK)

https://twitter.com/sachsenanhalt/status/976083513807130625

Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz
Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz

„Rehabilitierung der Opfer enorm wichtig“

… Birgit Neumann-Becker zur Landesbeauftragten für die Aufarbeitung des SED-DDR-Unrechts wiedergewählt; am Dienstag, 20. März 2018, legte sie in diesem Amt den Tätigkeitsbericht 2017/18 ihrer Behörde vor. Hierzu (siehe PM Nr. 7 / 2018) gibt es eine Themenseite des Landtags.

Auf Twitter: https://twitter.com/Landtag_LSA/status/976052733739524096

Landespressekonferenz vom 20.3.2018

Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz
Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz
Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin, Landespressekonferenz

Übergabe des Tätigkeitsberichts 2017/2018 an die Landtagspräsidentin (siehe PM Nr. 7 / 2018)

frontal21 (Logo)

Birgit Neumann-Becker ist Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Ihre Behörde hat eine Anlaufstelle für die Inhaftierten der "Tripperburgen" eingerichtet, an die sich die Opfer wenden können.

>> Zum Beitrag in der Mediathek

siehe (nochmals) PM Nr. A 9 / 2017 vom 31.5.2017